25.07.2013 | Top-Thema Beschränkungen im Online-Handel

Hersteller und Händler: Es gibt klare Regeln

Kapitel
Nicht alles ist erlaubt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Auch wenn die kartellrechtliche Betrachtung der Online-Vorgaben durch Hersteller noch in den Kinderschuhen zu stecken scheint und hier noch viele Unklarheiten bestehen, lassen sich einige klare Regeln durchaus finden.

Die Einflussnahme des Herstellers auf den vom Shopbetreiber verlangten Preis muss sich auf unverbindliche Preisempfehlungen beschränken. Der Vertrieb über Plattformen kann im Rahmen von Selektivvertriebssystemen ausgeschlossen werden, wenn das Markenimage der Ware dies rechtfertigt. Vorgaben des Herstellers zu Online-Marketing-Maßnahmen muss der Händler nur dulden, wenn dies – je nach Vertriebssystem – geboten ist grundsätzlich und in jedem Fall (und damit unabhängig des Vertriebssystems) unzulässig ist ein gänzliches Verbot des Bedienens von Online-Absatzkanälen.

Eine ausführlichere Betrachtung der Autoren zu diesem Themenkomplex finden Sie hier.

Information zu den Autoren:

Dr. Martin Schirmbacher ist Anwalt bei Härting Rechtsanwälte, Berlin, sind tätig in den Bereichen IT, Internet und Medien.

 

Lukas Bühlmann ist Anwalt bei Bühlmann Rechtsanwälte AG, Zürich, legen ihren Beratungsfokus auf die Bereiche Vertrieb, E-Commerce, Werbung und Internet.

Schlagworte zum Thema:  Kartellrecht, Vertrieb, Marke, E-Commerce, Versandhandel

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