03.03.2014 | Internet

Beim Datenschutz sehen sich die Verbraucher in der Verantwortung

Gegenüber sozialen Netzwerken und Gewinnspielen bleibt die Skepsis groß.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Datenschutz ist auch Verbrauchersache. 70 Prozent der von Tns Emnid für eine Studie Befragten sehen sich selbst in der Verantwortung, wenn es um den Schutz ihrer Daten geht. Nur 17 Prozent sehen dies als primäre Aufgabe des Gesetzgebers. 

Sieben Prozent sehen die Anbieter in der Pflicht, die die Daten abfragen, drei Prozent die Datenschutzbehörden und zwei Prozent den Verbraucherschutz.

Besonders skeptisch sind Verbraucher insbesondere gegenüber Gewinnspielen (82 Prozent) und sozialen Netzwerken (78 Prozent). Deutlich mehr Vertrauen genießen Krankenkassen, Versicherer und Banken. Die eigene Bankverbindung verraten die Bundesbürger jedoch nur ungern (83 Prozent). Kritisch sehen die Befragten auch die Herausgabe persönliche Fotos (77 Prozent), Krankenblättern oder der persönlichen Krankengeschichte (73 Prozent). Geburtsdatum, Vor- und Nachname oder auch Einkaufsdaten werden bereitwilliger herausgegeben. Einer vollen Erfassung ihres Kaufverhaltens steht die Mehrheit laut einer anderen Studie jedoch skeptisch gegenüber.

Mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich, zumindest was persönliche Daten betrifft, in der digitalen Welt noch nicht zu Hause. Knapp 60 Prozent fühlen sich in der bekannten realen Welt deutlich sicherer. Am höchsten ist das Bedenken bezüglich des Datenschutzes beim Versenden und Empfangen von Daten über Handy oder Smartphone.

Die Studie wurde vom Bonusprogramm Payback in Auftrag gegeben, befragt wurden über 1.000 Personen ab 16 Jahren.

Ein offizielles Papier mit Hinweisen zur werblichen Nutzung personenbezogener Daten finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Datenschutz, Online-Marketing, Social Media

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