"Vielen Dank für Ihre Bestellung!" - So lautet der übliche Text einer Transaktionsmail. Doch da geht mehr. Bild: Haufe Online Redaktion

Transaktionsmailings können mehr als reine Informationen liefern. Leider nutzen zu wenige E-Commerce-Unternehmen das volle Potenzial dieser reaktiven Mails mit ihren hohen Öffnungsraten. Evalanche erklärt, was alles möglich ist.

Transaktionsmailings – automatische, reaktive Mailings infolge einer Transaktion des Kunden – enthalten üblicherweise nur die Informationen, die für die Transaktion selbst nötig sind, wie die Begrüßung nach einer Anmeldung im Shop, für den Newsletter oder die Bestätigung eines Bestelleingangs. Unternehmen, die es dabei belassen, verschenken Potenzial, denn die Öffnungsraten solcher E-Mails sind hoch, da der Empfänger ohnehin eine Bestätigung erwartet.

Genutzt werden sollten sie deshalb für weiterführende relevante Informationen zur bestellten Ware oder für Vorschläge zu Cross-Selling-Produkten. Kurz: Sie eröffnen die Chance, zusätzliches Interesse zu wecken und den Kunden im Idealfall zu begeistern.

Folgende Tipps geben die E-Mail-Marketing-Experten von Evalanche:

E-Mails anlegen: In einer E-Mail-Marketing-Software lassen sich Transaktionsmailings im Vorfeld mit dem entsprechenden Text anlegen und dem Ereignis verknüpfen, nach dessen Eintreten sie ausgesendet werden sollen. Die notwendigen Inhalte – bei einer Bestellbestätigung wären das zum Beispiel Anrede, Adresse, Zahlungsart und bestellter Artikel – gelangen über Schnittstellen aus dem Shopsystem direkt an die Marketing-Lösung, die dann den E-Mail-Versand automatisiert auslöst.

Mit Transaktionsmailings Kaufimpulse triggern

Das richtige Timing: Da das Mailing mit einer bestimmten Transaktion und einem bestimmten Interesse des Kunden verbunden ist, muss es zeitnah bei ihm ankommen. Aufmerksamkeit und Interesse sind unmittelbar nach dem auslösenden Ereignis am höchsten. Informationen, die Sie ihm jetzt bieten, kombiniert mit einer personalisierten Ansprache und einem individuellen Betreff, eröffnen neue Möglichkeiten, um Kaufimpulse zu triggern.

Origineller Betreff und persönliche Anrede: Zusammen mit den passenden Informationen oder emotionalen Bildern sind Betreff und Anrede Erfolgsgaranten von Transaktionsmailings. Mit einer modernen E-Mail-Marketing-Automation-Lösung lassen sich beispielsweise Inhalte des Mailings anhand der Empfängerprofile personalisiert zusammenstellen. Außerdem sollte das Mailing nicht nur aus Text, sondern auch aus Bildern, Animationen, Videos und klaren Call-to-Action-Elementen bestehen, die den Empfänger zusätzlich zu Aktionen anregen. 

Den Kunden zurück zum Shop führen

Personalisierte Produktempfehlungen mit Mehrwert: Für Transaktionsmailings bieten sich personalisierte Produktempfehlungen an. Schließlich hat der Kunde kurz vorher ein verwandtes Produkt erworben und könnte für weitere Vorschläge empfänglich sein. In der Bestätigungsmail sollten daher zusätzlich auch Informationen oder Verlinkungen zu weiteren Produkten integriert sein, um den Kunden wieder zurück in den Onlineshop zu führen. Wichtig dabei ist, dass die ergänzten Informationen wirklich zum Interesse des Empfängers passen.

Die richtige Dosis: Seien Sie sparsam bei der Anzahl der für Marketingzwecke genutzten Transaktionsmailings und der Menge an zusätzlichen Inhalten, die Sie einbinden. Achten Sie bei den Informationen darauf, dass sie für den Empfänger jetzt relevant sind. Bieten Sie dem Kunden Nutzwert statt Werbung, um sein Interesse neu oder weiter zu entfachen oder ihm im Hinblick auf die Transaktion oder das Produkt weiterzuhelfen.

Weiterlesen:
Trigger-Mails mit überdurchschnittlichen Klickraten

So landen Werbemails im Posteingang und nicht im Spam-Ordner

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Customer Experience, Kundenbindung, Dialogmarketing

Aktuell
Meistgelesen