17.10.2013 | Serie Mobile Marketing

Weshalb eine mobile Webseite unabdingbar ist

Serienelemente
Viele Smartphones, keine mobile Webseite, viele Probleme
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Zeiten einer einheitlichen Webseite sind vorbei. Oder sollten es zumindest sein. Die Bedeutung einer für mobile Geräte optimierte Seite im Kontext einer Mobile-Marketing-Strategie wird immer noch unterschätzt. Zu unrecht.

Mehr als 40 Prozent der Deutschen surfen mobil. Betreiber von Internetseiten sind für diesen Ansturm aber mehrheitlich nicht gerüstet. Gerade einmal 29 Prozent aller Internetshops sind für mobile Besucher optimiert, bei normalen Webseiten sieht es noch schlechter aus. Und selbst bei den optimierten Seiten gibt es große Unterschiede.

Es ist nicht nur die Zahl der mobilen Surfer, die eine mobile Webseite so wichtig macht. Google hat verkündet, Webseiten die nicht für Smartphones und Tablets optimiert sind, in den Rankings abzustrafen. Da mittlerweile nicht nur viele, sondern auch wertvolle Kunden über die organischen Suchergebnisse bei Google gewonnen werden, können es sich Shops auf Dauer unmöglich leisten, nicht auf eine mobile Homepage zu setzen. Zumal mobiles Shoppen sich langsam aber sicher durchsetzt.

Aber selbst wenn einkaufen im M-Commerce noch für viele ein Randthema ist, so ist ein mobiler Internetauftritt ein wichtiger Zwischenschritt in der Customer Journey. Der Kunde informiert sich auf seinem Mobilgerät über ein Produkt und kauft es später dann am heimischen PC. Das ist kein konstruiertes Beispiel, sondern weitverbreitete Realität. Will man diesen Kunden nicht auf halber Strecke verlieren, braucht es eine mobil optimierte Webseite.

Wie optimiert man eine Webseite richtig?

Google hat genaue Vorstellungen davon, wie eine mobile Webseite aussehen soll. Wichtigstes Kriterium: Usability. Nur wenn die Webseite sich von mobilen Geräten einfach bedienen lässt, erfüllt sie ihre Funktion. Die beste Möglichkeit, eine Seite mobil fit zu kriegen heißt Responsive Design. Damit passt sich die Webseite automatisch an das jeweilige Endgerät an. Sie denkt mit, steigert so die User Experience und erfreut so gleichermaßen User und Google. Zwei separate URLs für Desktop und Mobile zu haben ist laut Google ebenfalls nicht mehr zeitgemäß. Auch wenn viele Webseiten auf eine URL mit einem „m“ vorne setzen ist diese Variante kaum mehr als eine Zwischenlösung. Vermeiden sollte man laut Google zudem Flash-Inhalte, falsche Weiterleitungen und langsame Ladezeiten – all das mögen Smartphones nicht.

Eine Webseite ist in einer mobilen Marketingkampagne oft als zentrale Auffangstation für potentielle Kunden gedacht. Es ist nach der eigentlichen Anzeige oft der zweite Eindruck, der nur dann entsteht, wenn der Kunde sich für die ursprüngliche Anzeige interessiert. Ist dieser Eindruck schlecht, kommt die Customer Journey an dieser Stelle  meist zu einem Ende.

Dient die mobile Webseite als Ausgangspunkt für einen potentiellen Kunden – bei dem stark wachsenden mobilen Traffic kein unwahrscheinliches Szenario – sollte die Präsenz den User nicht abschrecken. Es gibt also viele Szenarien, die eine mobile Webseite unabdingbar machen. Eine nicht optimierte mobile Seite ist nicht nur nicht zeitgemäß, sondern auch geschäftsschädigend.

Beispiele für Mobile-Marketing-Kampagnen.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Mobile, Mobile Advertising, MCommerce, Mobiles Internet, Responsive Design

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