29.08.2013 | Werbung

Verbraucher bevorzugen Printanzeigen

Mit Zeitschrift auf der Couch. Für viele noch immer Entspannung pur.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Print oder Online? Diese Frage stellt sich derzeit vielen Marketern, wenn es darum geht, ihre Werbebudgets zu verteilen. Verbraucher haben laut einer Onlineumfrage von Media Analyzer eine eindeutige Präferenz: Sie bevorzugen klassische Anzeigen in Zeitschriften und Magazinen.

Eine aktuelle Studie des Werbewirkungsforschers Media Analyzer liefert ein eindeutiges Ergebnis: Nur elf Prozent der Befragten sprechen auf Onlinebanner und Videos an. Der Rest fühlt sich eher von klassischen Anzeigen in Special-Interest-Produkten wie Zeitschriften und Magazinen angesprochen. 60 Prozent empfinden Printanzeigen als weniger störend und passender. Die Gründe liegen auf der Hand: Immer mehr Einzeltitel sprechen die Interessen einer eingegrenzten Zielgruppe an. Aus Sicht der Studieninitiatoren sehr zum Vorteil werbungtreibender Unternehmen. Die Reichweitenverluste können durch eine breiter angelegte Titelauswahl ausgeglichen werden, sagt Steffen Egner, Geschäftsführer von Media Analyzer. Im Gegensatz dazu verzeichne Onlinewerbung noch immer einen sehr hohen Streuverlust. Das führe automatisch dazu, dass sich Rezipienten durch unpassende Motive und Themen gestört oder gar genervt fühlten.

Dass Printmedien keineswegs tot sind, belegen auch folgende Zahlen: Mehr als die Hälfte der 150 Befragten gibt an, mehrmals in der Woche Zeitschriften und Magazine zu lesen; höher gebildete Personen mit 60 Prozent sogar noch etwas häufiger. 38 Prozent dienen Printmedien als Nachrichtenquelle und elf Prozent lesen, um sich zu entspannen.

Für die Onlineumfrage waren Männer und Frauen im werberelevanten Alter zwischen 25 und 49 Jahren befragt worden.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Werbung, Marketing

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