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Vier wissenswerte Facts zum Mobile Commerce

Am Abend greifen besonders viele Shopper zum mobilen Endgerät.
Bild: Haufe Online Redaktion

Rakuten hat die mobilen Zugriffe auf seine Marktplätze analysiert. Die Ergebnisse zeigen beispielhaft, wohin die Reise im Mobile Commerce geht.

Trend 1: Aus E-Commerce wird M-Commerce

Der Anteil der mobilen Zugriffe lag im Untersuchungszeitraum bei 33 Prozent. Mobiltelefone waren dabei mit einem Anteil von 59 Prozent im September erste Wahl, Tablets folgten mit 41 Prozent. In den letzten 24 Monaten stieg damit der Anteil der mobilen Nutzung auf dem Marktplatz von Rakuten um rund 250 Prozent auf mittlerweile 35 Prozent des gesamten Traffic-Volumens.

Trend 2: Mobile Konversionsrate hinkt hinterher

Während die Recherche und Produktsuche immer häufiger auf mobilen Geräten stattfindet, wird dennoch überwiegend auf PC oder Notebook gekauft. Das belegt die Konversionsrate, die bei Zugriffen über Smartphones im Vergleich zu PC oder Notebook deutlich niedriger lag: nämlich bei 41 Prozent des Desktopwertes. Tablets zeigten mit 68 Prozent einen höheren Wert. Deutsche Kunden sind beim Onlineshopping also weiterhin eher konservativ: 92 Prozent der Anwender bevorzugen hierzulande noch den PC für den Einkauf.

Trend 3: Peaks außerhalb der Arbeitszeit

Der mobile Anteil der E-Commerce-Anfragen flacht während des Tages deutlich ab. So lag der Anteil der mobilen Zugriffe auf den Rakuten-Marktplatz in der zweiten Septemberhälfte von 0 bis 8 Uhr morgens bei 39 Prozent, sank von 8 bis 18 Uhr auf 29 Prozent, um in der Zeit von 18 bis 24 Uhr wieder auf 42 Prozent zu steigen. Der Spitzenwert lag mit 45 Prozent in der Zeit zwischen 22 und 23 Uhr. Fast gleich hoch war es außerdem zwischen 5 und 6 Uhr morgens. Den Tiefpunkt erreichte der mobile Traffic in der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr (24 Prozent).

Trend 4: Verkaufsoffener Sonntag

Auffällig ist außerdem, dass die Zugriffe über mobile Devices gerade am Wochenende erfolgen. An Samstagen und Sonntagen lag der Anteil mobiler Zugriffe an den Gesamtzugriffen mit 42 Prozent recht hoch. Aber auch unter der Woche war das digitale mobile Schaufenster nicht geschlossen, wenn auch der mobile Zugriff mit Werten zwischen 31 Prozent und 33 Prozent deutlich niedriger lag. Demnach gilt auch hier: Der E-Commerce kennt keinen Ladenschluss.

Weitere Infos:

Ein ausführliches Interview mit dem CEO von Rakuten Deutschland können Sie hier lesen

Die Zahl der Mobile Shopper steigt weiter

Schlagworte zum Thema:  Mobile Commerce, Mobile Marketing, E-Commerce

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