05.04.2016 | Verkaufsförderung

Zahlen und Fakten zur Entwicklung des Couponing

Der durchschnittlicher Rabattwert im Couponing lag laut Erhebung bei 1,60 Euro.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die klassischen Couponing-Medien bleiben die wichtigsten, auch wenn sich die Einlösequoten von Onlinecoupons ebenfalls sehen lassen können. Das sind zwei zentrale Erkenntnisse aus einem aktuellen Report von Acardo.

Der Couponing- und Clearing-Dienstleister Acardo hat Daten zur Coupon-Nutzung in Deutschland im Jahr 2015 vorgelegt.

Demnach wurden insgesamt rund 17 Milliarden Coupons verteilt. Die wichtigsten Medien bleiben die klassischen, wie etwa Checkout-Couponing, Couponing am Regal oder Couponbögen. Onlinemedien (Print-at Home-Coupons) wurden verstärkt eingesetzt. Mobile Couponing ist zwar gewachsen, konnte die Erwartungen aber laut Acardo bislang noch nicht erfüllen.

Der durchschnittlicher Rabattwert lag laut Erhebung bei 1,60 Euro.

Die Einlösequoten von Coupons nach Kanal

Die Einlösequoten liegen bei Zeitungsanzeigen zwischen 0,1 und  1,0 Prozent, bei Handzetteln zwischen 0,05 und 0,5 Prozent. Sehr breit ist die Spannweite beim Regalcouponing (2,5 bis 60,0 Prozent) und beim Check-out Couponing (0,5 bis 20,0 Prozent). Beim Instore-Couponbogen liegt sie zwischen 0,2 und 5,0 Prozent. Wer sich wiederum die Mühe macht und daheim Coupons aus dem Internet ausdruckt, löst sie vergleichsweise oft auch ein: Die Einlösequote liegt hier zwischen 5,0 und 15,0 Prozent.

Ebenfalls interessant: 65 Prozent aller Haushalte nutzen Coupons, knapp 80 Prozent der Haushaltsentscheider und Couponnutzer sind Frauen.

Weiterlesen:

Drogerie Müller darf Gutscheinaktionen der Konkurrenz aushebeln

Haushaltwerbung erreicht fast alle Konsumenten

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Direktmarketing, Couponing, Handel, Marketing

Aktuell

Meistgelesen