29.05.2012 | Umfrage

Marken offenbar glaubwürdiger als Prominente

Marken stehen bei Frauen höher im Kurs als Prominente.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Es sind nicht Prominente wie TV-Größen, Pop-Stars oder Politiker, die bei deutschen Frauen in Sachen Glaubwürdigkeit, Beliebtheit oder Vorbildcharakter führend sind. Auf der Beliebtheitsskala stehen laut „Brigitte Kommunikationsanalyse“ stattdessen Markenartikel auf den Top-Plätzen.

Zu den Top Ten gehören demnach Nivea und Aldi, einziger Promi unter den Bestplatzierten ist Günther Jauch. Immerhin 53 Prozent der befragten Frauen sagen über den Moderator: „Den mag ich“. Damit bleibt der Moderator jedoch noch hinter den Spitzenreitern Nivea (65 Prozent) und Aldi (61 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen die Marken und Markenartikel Dm-Drogerie Markt (50 Prozent), Dr. Oetker (48 Prozent), Google (46 Prozent), Dove (45 Prozent), Ikea (44 Prozent), Lidl (42 Prozent) sowie Miele (39 Prozent).

Noch deutlicher fällt das Urteil aus, wenn man nach der Glaubwürdigkeit von Marken oder Prominenten fragt. Hier belegt Günther Jauch als einziger Prominenter mit 55 Prozent lediglich den siebten Platz. Spitzenreiter sind wieder Nivea (74 Prozent), Aldi (70 Prozent) und Dr. Oetker (62 Prozent).

Offenbar taugen Marken in den Augen vieler eher als Vorbilder als Persönlichkeiten wie Barack Obama (27 Prozent) oder Alice Schwarzer (26 Prozent). So sagen jeweils 26 Prozent der Befragten, Greenpeace oder Aldi seien in manchen Dingen vorbildlich.

Die Brigitte Kommunikationsanalyse hinterfragt alle zwei Jahre die Beziehung deutscher Frauen zu Marken und ihre Einstellungen gegenüber den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Zum ersten Mal wurden die Frauen im Alter zwischen 14 und 70 Jahren auch zum Image Prominenter befragt.

Schlagworte zum Thema:  Marktforschung, Markenführung, Werbung, Marketing

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