16.05.2013 | Umfrage

Deutsche wünschen sich Mobile Banking von der Hausbank

Google und Banking? Für viele Deutsche passt das nicht zusammen.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Während in den USA heute bereits jeder Zweite mit dem Smartphone Bankgeschäfte erledigt, bleibt die Mehrheit der Deutschen skeptisch. Internetkonzerne wie Google, Apple oder Microsoft haben einen schweren Stand, denn gegebenenfalls setzen Kunden lieber auf den Service ihrer Hausbank.

Internet- und Technologiekonzerne wie Google, Apple oder Microsoft, die sich als Finanzdienstleister versuchen, dürften es bei deutschen Kunden schwer haben. Zu groß sind die Sicherheitsbedenken, wie eine Umfrage der Unternehmensberatung Cofinpro zum Mobile Banking unter 1.000 Bundesbürgern nun ergeben hat. Drei Viertel der Befragten setzen bei künftigen Kreditgeschäften mit dem Smartphone lieber auf ihre Hausbank als auf Unternehmen bankfremder Branchen. 60 Prozent sehen bei Internetkonzernen einen Nachteil darin, bei der mobilen Kreditvergabe keine Beratungs- und Serviceleistungen des eigenen Instituts in Anspruch nehmen zu können.

Auf klassische Banken kommt die neue Aufgabe zu, im Zuge des Mobile Banking den Kundenkontakt im Multichannel-Vertrieb zu modernisieren und Konditionen zu vereinheitlichen. 30 Prozent der Befragten haben festgestellt, dass es einen Unterschied macht, ob ein Antrag online oder in der Filiale gestellt wird. In der Praxis erleben es Kunden häufig, dass Online-Anträge in der Filiale nicht einsehbar sind und der bürokratische Aufwand von vorne beginnt, sagt Dirk Ungemach, Experte für Multichannel-Banking bei Cofinpro. Banken müssten diese Brüche in der Kundenkommunikation schnellstmöglich beheben.

Schlagworte zum Thema:  Payment, Dialogmarketing, Mobile Marketing, Online-Marketing

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