| Studie

Wie Smartphones den Einzelhandel verändern

Die Kunden in die Läden zu locken, ist der erste Schritt. Sie zum Kaufen zu bewegen der wichtige zweite.
Bild: Haufe Online Redaktion

Immer mehr Verbraucher zücken im Ladengeschäft ihr Smartphone, um online den besten Preis zu ermitteln. Jeder fünfte Verbraucher praktiziert dieses sogenannte Showrooming bereits regelmäßig, wie eine Studie von Aprimo und Forrester Research ergeben hat.

Der Trend geht vielfach zu Lasten der Einzelhändler, denn 33 Prozent der Befragten, die noch im Laden nach günstigeren Händlern suchen, haben das Produkt anschließend auch woanders gekauft. Und fast alle (96 Prozent) Studienteilnehmer sagen, dass sie in Zukunft häufiger Preise mithilfe ihres Smartphones vergleichen wollen. Dabei geht es nicht nur um größere Anschaffungen hochpreisiger Produkte. Zwar werden am häufigsten die Kosten für Elektrogeräte überprüft (39 Prozent), aber auch bei Kleidung (33 Prozent) und sogar Lebensmitteln (37 Prozent) wollen Verbraucher preistechnisch auf Nummer sicher gehen.

Einzelhändlern bleibe nichts anderes übrig, als sich Strategien zu überlegen, wie sie Umsatzeinbußen aufgrund dieser Entwicklung vermeiden können, sagt Sucharita Mulpuru, Vice President and Principal Analyst bei Forrester Research. Möglich seien Preisanpassungen, personalisierter Service oder Kundenbindungsprogramme.

Die Aprimo-Experten raten Händlern deshalb, statt Produktmerkmale oder Preise eher den Kundennutzen in den Vordergrund zu rücken. Sie sollten technische Lösungen einsetzen, mit denen sie dem Kunden ein personalisiertes Einkaufserlebnis bieten können.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Handel, Kundenbindung, Kundenservice

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