17.07.2014 | Studie

So nutzen die Deutschen ihr Smartphone

Frauen fotografieren mit ihrem Smartphone mehr als Männer.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Zwei Drittel der Deutschen besitzen ein Smartphone und ein Drittel kauft damit inzwischen sogar ein. Telefonieren bleibt laut einer Studie von Gettings jedoch die wichtigste Aktivität am Mobiltelefon.

63 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen ein Android-Gerät, 26 Prozent ein I-Phone. Windows-basierte Geräte und Blackberrys folgen erst mit großem Abstand (acht und zwei Prozent). Das letzte eine Prozent entfällt auf Nokia-Smartphones mit Symbian OS.

Am häufigsten wird auch mit Smartphones telefoniert (92 Prozent). SMS schreiben 81 Prozent, 66 Prozent surfen im Internet, 56 Prozent brauchen es für die Navigation und immerhin 55 Prozent greifen damit auf die Social Media zu.

Für die Mehrheit ist das Gerät eine Art Multimediazentrale, mit denen das komplette soziale Leben organisiert wird. Neben den bereits genannten Aktivitäten, dienen Smartphones noch als Fotoapparat, Wecker und Wetterstation. Beinahe die Hälfte der von Goldmedia Befragten nutzt das Smartphone darüber hinaus auch zum Spielen.

40 Prozent setzen ihr Gerät zudem beim Shopping ein, suchen nach Produktinformationen und vergleichen Preise. Ein Drittel kauft schließlich auch damit ein. Weitere Anwendungen sind Banking (23 Prozent), Internettelefonie (20 Prozent), Sprachen lernen/Wörterbuch benutzen (17 Prozent) und – trotz des kleinen Bildschirms – Bücher lesen (neun Prozent).

Nach Geschlechtern aufgeschlüsselt zeigt sich, dass mehr Männer (73 Prozent) als Frauen (62 Prozent) ein Smartphone besitzen. Außerdem gibt es Unterschiede bei der Nutzungsart: Frauen fotografieren mehr als Männer (84 vs. 75 Prozent), während Männer häufiger die Navigationsfunktion nutzen (59 vs. 53 Prozent). Schließlich lesen Männer eher Nachrichten als Frauen (57 vs. 49 Prozent). Für die repräsentative Studie wurden 1.100 Personen ab 18 Jahren befragt.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, Mediennutzung, Mobile Commerce

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