10.06.2013 | Unternehmen

Schwierige Erfolgsmessung bremst Marketinginvestitionen

In deutschen Marketingabteilungen wird immer genauer nachgerechnet.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Nur ein Drittel aller Befragten einer aktuellen Studie von Faktenkontor und dem Entscheiderpanel der "Welt" gibt an, in diesem Jahr so viel ins Marketing zu investieren wie nötig wäre. Damit bleibt die Investitionsbereitschaft deutlich hinter den Bereichen IT und Vertrieb zurück. Einzige Ausnahme ist - wenig überraschend - das Online-Marketing.

Während laut Studie "Investitionsschwerpunkte und Beratungsbedarfe in 2013" nur ein Drittel der Befragten ins Marketing investieren will, sind es in den Bereich  IT, Vertrieb und Produkt- oder Dienstleistungsherstellung 48, 43 und 40 Prozent.

Dabei sind die Manager durchaus der Meinung, dass sich durch zusätzliche Ausgaben im Marketing der Unternehmenserfolg steigern ließe. Trotzdem fällt auch in diesen Firmen die Investitionsbereitschaft in sieben von acht Marketing-Bereichen geringer aus als der von den Befragten selbst genannte Bedarf. In Zahlen: 59 Prozent sehen einen großen Bedarf an Investitionen in neue Kampagnen, aber nur 43 Prozent verfügen tatsächlich über das nötige Geld. Einzige Ausnahme ist der Bereich Online-Marketing. Hier wollen alle 31 Prozent, die einen Investitionsbedarf sehen, auch die entsprechende Summe ausgeben. Alle anderen Marketingbereiche bleiben aber auch in diesen Unternehmen unterfinanziert. Hauptgrund für die mangelnde Investitionsbereitschaft ist offenbar die Schwierigkeit, die erzielten Erfolge mit Zahlen zu belegen.

Für die Studie wurden 164 Entscheider deutscher Unternehmen zu ihren Investitionsschwerpunkten und Beratungsbedarfen befragt.

Schlagworte zum Thema:  Mediaplanung, Marktforschung, Online-Marketing, Marketing

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