04.01.2013 | Studie

Deutsche weniger optimistisch als der Rest der Welt

94 Prozent der Brasilianer gehen fest von einer Erholung der Weltwirtschaft aus.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Eine Studie des Marktforschungsinstitut Ipsos belegt, das der Optimismus der Deutschen im vergangenen Jahr gestiegen ist. Trotzdem blickt man hierzulande aber mit mehr Skepsis in die nahe Zukunft als anderswo.

Für die Studie „Global@dvisor“ waren 18.500 Personen in 24 Ländern befragt worden. Demnach ist der Optimismus der Deutschen mit 68 Prozent geringer als im globalen Durchschnitt, dahinter liegen nur noch krisengebeutelte Staaten wie Spanien (61 Prozent), Italien (64 Prozent) sowie Polen (65 Prozent) und Japan (55 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Optimismus der Deutschen allerdings gestiegen: 2011 hatte die positive Einschätzung erst bei 63 Prozent gelegen. Die Zuversicht der Weltbürger geht einher mit dem Glauben an eine erstarkende Weltwirtschaft (49 Prozent). Vor allem in Asien sowie Mittel­- und Südamerika gehen die Bevölkerungen davon aus, dass sich die globale Wirtschaft in nächster Zeit erholen wird. In Brasilien und Mexiko gilt dies sogar für eine überwältigende Mehrheit von 94 Prozent. Weniger erwartungsvoll zeigt man sich hingegen hierzulande: Nur drei von zehn Personen (30 Prozent) versprechen sich eine erhebliche Verbesserung der Weltwirtschaftslage.

Schlagworte zum Thema:  Marktforschung, Marketing

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