28.05.2014 | Kundenansprache

Stromanbieter setzen wieder stärker auf Telefonmarketing

Am häufigsten werden Stromkunden weiterhin per Post kontaktiert.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Wie die Studie "Direktansprache im Stromvertrieb 2014" von Yougov belegt, wird die Kundenansprache per Telefon wieder wichtiger. Von den 1.000 repräsentativ Befragten nannten 27 Prozent diesen Kanal und damit drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Ein Plus gab es auch bei der direkten Ansprache auf der Straße  (23 Prozent, plus zwei Prozentpunkte). Am häufigsten setzen die Stromanbieter bei der Kundenansprache jedoch weiterhin auf Mailings. Mehr als jeder zweite Haushalt wurde im vergangenen Jahr mindestens einmal per Post kontaktiert (keine Veränderung gegenüber dem Jahr 2013). Ebenfalls weiterhin stark genutzt werden E-Mails (39 Prozent), allerdings gab es hier ein Minus von drei Prozentpunkte. Die Social Media dienten nur in zehn Prozent der Fälle der Ansprache. Mit zwei Prozentpunkten gibt es hier jedoch immerhin ein Plus.

Die befragten Stromkunden erinnerten sich nach einem Kontakt insbesondere bei einer persönlichen Ansprache an den Stromanbieter - vor allem bei einer Ansprache an der Haustür (36 Prozent) und im Handel (32 Prozent). Mit Abstand am häufigsten wurde dabei Yello Strom genannt, gefolgt von örtlichen Stadtwerken, RWE, Lichtblick, Eon, Lekker Energie und Enbw.

In den kommenden zwölf Monaten planen insgesamt 41 Prozent der Deutschen einen Wechsel des Stromanbieters, jeder Zehnte ist sich dabei sogar ganz sicher. Damit ist die Wechselbereitschaft zur Vorjahresbefragung um drei Prozentpunkte gesunken. 16 Prozent der Befragten schließen hingegen einen Wechsel im kommenden Jahr kategorisch aus. Hauptgründe hierfür sind die Zufriedenheit mit dem eigenen Anbieter (48 Prozent), das fehlende Vertrauen in andere Anbieter (30 Prozent) und der Glaube, dass sich der Aufwand finanziell nicht lohnt (24 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  Direktmarketing, Dialogmarketing, Telefonmarketing, Mailing, E-Mail-Marketing

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