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Versicherer auf sozialen Kanälen unterrepräsentiert

Versicherer und Social Media passen (noch) nicht zusammen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Social-Media-Auftritte von deutschen  Versicherungen sind bescheiden. Besonders was Nutzer-Aktivität und Kanalvielfalt angeht, schwächeln die Versicherer, wie eine neue Studie zeigt.

Die 39 untersuchten Versicherungen kommen zwar in der Summe immerhin auf 439.000 Facebook-Fans, allerdings kommen allein die größten drei Versicherungen auf Dreiviertel dieser Zahl. Außerdem kommen auf andere Netzwerke wie Twitter oder Google+ nur ungefähr 25.000 Follower. Zudem mangelt es den Versicherern an Netzwerkvielfalt. Durchschnittlich verwenden die Versicherungen nur drei Netzwerke, deutlich weniger als beispielsweise die Konkurrenz aus dem Finanzsektor. Neben Facebook nutzen sie vor allem Twitter und Google+.

Aktivität der Nutzer bleibt aus

Nur vereinzelt besitzen die Versicherer auch YouTube-Kanäle, die darüber hinaus nicht besonders aktiv gepflegt werden. Insgesamt nutzen nur neun Versicherungen YouTube. Auch auf Google+ sind nur elf Versicherungen vertreten. Das größte Problem ist jedoch die Nutzeraktivität. Auf Facebook bleibt jede zweite Post ohne Kommentar, auf Google+ kommt auf zehn Postings nur ein Kommentar. Das Social-Media-Ranking führt insgesamt Allianz Deutschland an. Die Versicherung ist auf allen Kanälen vertreten und kann eine hohe Reichweite aufweisen.

Die komplette Studie gibt es hier.

Schlagworte zum Thema:  Versicherung, Social Media Marketing, Facebook, Social Media

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