10.08.2012 | Smartphones

Trendreport Großbritannien: Texting überholt Calls

Das Kommunikationsverhalten in Großbritannien verändert sich.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Briten nutzen ihr Handy häufiger zum Texten als zum Telefonieren. Laut dem „Communications Market Report 2012” der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom sendet jeder Brite im Durchschnitt 50 Textnachrichten pro Woche – doppelt so viele wie noch vor vier Jahren.

Zum ersten Mal ist die Zahl der getätigten Telefonanrufe, sowohl vom Festnetz als auch vom Handy aus, zurückgegangen. Auch die am Telefon verbrachte Zeit hat abgenommen, beim Festnetz um zehn Prozent, bei Mobiltelefonen um etwas mehr als ein Prozent. In Großbritannien sind die häufigsten Mittel, um in Kontakt zu bleiben, das Texting und die Face-to-Face-Kommunikation. Vor allem junge Menschen, zwischen 16 und 24 Jahren, nutzen SMS, um mit Freunden und Familie zu kommunizieren. 96 Prozent schreiben täglich Textnachrichten, während 67 Prozent täglich vom Handy aus telefonieren. 73 Prozent nutzen täglich Soziale Netzwerke.

Laut Studie besitzt jeder vierte Erwachsene in Großbritannien ein Smartphone, für 42 Prozent von ihnen ist es das wichtigste Gerät für den Internetzugang. 42 Prozent nutzen regelmäßig mobile Social-Media-Plattformen, 51 Prozent schreiben E-Mails von ihrem Smartphone aus. Die Zeit, die am Smartphone im Internet verbracht wird, hat sich in den letzten Jahren jedes Jahr um ein Viertel erhöht. Doch nicht nur Smartphones sind auf dem Vormarsch, auch die Zahl der Tablets hat sich im letzten Jahr erhöht. Während Anfang des Jahres 2011 nur zwei Prozent der Briten ein Tablet besaßen, waren es Anfang 2012 bereits elf Prozent. 17 Prozent der Haushalte beabsichtigen, sich noch in diesem Jahr ein Tablet anzuschaffen. 

Schlagworte zum Thema:  Telefonmarketing, Mediennutzung, Mobile Marketing, Social Media

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