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QR-Gutscheine sind ein Flop, Print-Gutscheine top

Mit QR-Codes in Kombination mit Rabattaktionen tun sich Verbraucher schwer.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wie die verschiedenen Gutschein-Modelle beim Verbraucher ankommen, hat Affiliprint untersucht. Die höchste Akzeptanz erreichen der Studie „Gutschein Barometer“ zufolge E-Mail-Gutscheine sowie solche, die per Post oder Paketbeilage verteilt werden.

85 Prozent der Befragten finden Rabatt-Gutscheine, die per Post oder als Paketbeilage verteilt werden, nützlich. Auch E-Mail-Gutscheine kommen mit 81 Prozent gut an. Deals haben hingegen deutlich an Attraktivität verloren. Gutscheine, für die sie zunächst in Vorkasse gehen müssen, finden lediglich 46 Prozent der Befragten in Ordnung fast jeder Vierte (23 Prozent) hält sie sogar für komplett überflüssig. Einen schweren Stand haben auch QR-Codes, die mit dem Handy genutzt werden. Zwar werden sie von einem Drittel der Deutschen durchaus akzeptiert, ein weiteres Drittel hält sie jedoch für komplett unnötig.
Für den Erfolg einer Gutscheinaktion ist demnach das Trägermedium entscheidend. Für Carsten Schwecke, Geschäftsführer von Affiliprint, ist und bleibt der Gutschein ein Standard-Werkzeug des Marketings. Konsumenten ließen sich gerne durch Rabatt-Gutscheine zum Kauf animieren und seien dabei mehr als ein Impulsgeber. Sie beeinflussten auch das Branding maßgeblich, da Gutscheine von Verbrauchern sehr bewusst wahrgenommen würden. Dies bestätigen auch 85 Prozent der Umfrageteilnehmer. Sie sagen, sie erinnerten sich selbst an Details. Zwei Drittel (60 Prozent) heben sie sogar ganz bewusst auf.

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Kundenbindung

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