Was bringt die Kundin ans Kühlregal im Supermarkt? heute sind es meistens noch Flyer und Prospekte. Bild: REWE Group

48 Prozent der Werbegelder im Handel fließen in die klassische Printwerbung.  Vor allem Prospekte, Flyer und Handzettel sind nach wie vor beliebt. Allerdings holt Digitalwerbung stark auf, wie eine Studie des EHI zeigt.

Insgesamt gibt der Handel laut "EHI-Marketingmonitor Handel 2017 - 2020" 3,4 Prozent seines Bruttoumsatzes für Werbung aus. Der Anteil der sogenannten additiven Werbung (Online, POS-Werbung, Direktmarketing, Plakat sowie TV und Radio) am Gesamtwerbebudget liegt jetzt bei 52 Prozent. "Vor allem Digital wird wichtiger und wächst", erklärt Marlene Lohmann, Leiterin Forschungsbereich Marketing beim EHI. Während der Anteil von Online-Marketing von 5,9 Prozent im Jahr 2012 auf 17,5 Prozent in diesem Jahr gewachsen ist, haben gedruckte Anzeigen im selben Zeitraum einen Rückgang von 13,6 auf 5 Prozent hinnehmen müssen. Und die Forscher prognostizieren bis 2020 einen weiteren Rückgang der Printwerbung. "Aber der gedruckte Handzettel ist weit davon entfernt, aufs Altenteil zu gehen", betont Lohmann.

Online wächst, aber Print bleibt wichtig

Das zeigt auch eine andere Erhebung des EHI im Auftrag von Bonial Deutschland. Ihr zufolge bleibt er im Lebensmitteleinzelhandel das Medium mit der größten wirtschaftlichen Bedeutung und die günstigste Form der Angebotskommunikation mit dem größtem Werbeeffekt. Zwar gelte auch hier, dass Online-Werbung zunehmend an Bedeutung gewinnen werde, aber der gedruckte Handzettel werde auch in Zukunft für ein kontinuierliches Werbegrundrauc´schen bei Handelskunden sorgen. Darin sind sich Experten einig. 

Schlagworte zum Thema:  Stationärer Handel, Handel, Online-Werbung, Werbung

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