| E-Mail-Marketing

Potenzial in der Newsletter-Gestaltung wird nicht ausgeschöpft

Eine Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Newsletter-Lesern findet selten statt.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Branchenreport „Newsletter-Gestaltung 2012“ von Optivo belegt, dass Unternehmen das Potenzial bei der Newsletter-Gestaltung nicht ausnutzen. Handlungsbedarf bestehe vor allem bei der Individualisierung. Die Studie liefert neben einem Überblick über den Status quo auch Tipps zur Optimierung.

Das Consulting-Team des E-Mail-Marketing-Dienstleisters Optivo hat die Newsletter von 100 namhaften Unternehmen aus den Branchen E-Commerce und Handel, Travel & Mobility, Internet & Verlage sowie Finanzen und Versicherungen unter die Lupe genommen. Bewertet wurden Layout sowie Aufbau und Umfang. Der Kriterienkatalog der Experten beinhaltete beispielsweise die Wahl von Farben, Schriften, Key Visuals und die Positionierung von Links. Zentrales Ergebnis: Jede Branche zeichnet sich durch spezielle Eigenheiten bei der Newsletter-Gestaltung aus. So stehen beispielsweise bei Banken und Versicherungen redaktionelle Inhalte im Vordergrund, während im E-Commerce & Handel ein verkaufsorientierter Ansatz vorherrscht.

Kaum individuelle Ansprache

Einen hohen Stellenwert genießen inzwischen Social Media. So waren immerhin 45 Prozent der untersuchten Newsletter mit den jeweiligen Social-Media-Profilen verlinkt. Auf eine Individualisierung der Inhalte verzichten hingegen die meisten: Gerade einmal ein Viertel (25 Prozent) der Unternehmen unterscheiden bei der Ansprache überhaupt zwischen Frauen und Männern. Eine regionale Ausrichtung der Newsletter findet sogar nur bei sieben Prozent statt. Ein weiteres Verbesserungspotenzial sehen die Optivo-Consultants außerdem in puncto Pre-Header, die in der Regel nicht ausreichend auf die Betreffzeile abgestimmt werden.

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, E-Mail-Marketing, Kundenbindung, Online-Marketing

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