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Post richtet Brief-Bereich noch stärker auf E-Commerce aus

Die Führungsspitze aus Larry Rosen, Frank Appel und Jürgen Gerdes (v.l.) bei der Vorstellung der Strategie.
Bild: Deutsche Post DHL

Die Deutsche Post DHL hat in einer "Strategie 2020" ihre Prioritäten für die kommenden Jahre definiert. Ein wichtiger Hebel für künftiges Wachstum soll der Ausbau der Dienstleistungen und Services rund um den E-Commerce-Markt sein.

Um diese Fokussierung deutlich zu machen, wird der bisherige Bereich Brief in "Post - eCommerce - Parcel" (kurz: Pep) umbenannt. Die Post möchte vom E-Commerce-Wachstum in Deutschland profitieren und sieht eine höhere Nachfrage nach flexiblen Lösungen für die sogenannte "letzte Meile".

Schon längere Zeit ist es eine strategische Priorität des Unternehmens, die Umsatzrückgange im Briefgeschäft durch Wachstum im Paketgeschäft zu kompensieren. Im Zeitraum zwischen 2009 und 2013 ist laut Post zum Beispiel das Dialogmarketing-Volumen um 2,7 Prozent von 10,90 auf 9,75 Milliarden Stück gesunken. Im selben Zeitraum stieg das Paketvolumen von 0,761 Milliarden Stück auf 1,026 Milliarden (ein Plus von 7,8 Prozent).

Zudem will die Deutsche Post die Nummer 1 im grenzüberschreitenden Geschäft auf den wichtigsten Handelsrouten weltweit werden und im inländischen Endkundengeschäft ausgewählter Märkte mindestens zu den drei stärksten Kräften in den jeweiligen Ländern zählen. Das in Deutschland aufgebaute marktführende Know-how im Paketgeschäft soll dabei schrittweise in andere Märkte exportiert werden, sowohl in Europa als auch in Asien und Amerika. Bereits zu Beginn des laufenden Jahres hatte der Konzern zu diesem Zweck die Paket-Aktivitäten in den Benelux-Ländern, Polen, der Tschechischen Republik und Indien von DHL in den Bereich Brief verlagert.

Zuletzt sorgte die Post in der Marketingbranche für Aufmerksamkeit durch eine Initiative im Bereich Mobile Payment.

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Mailing, E-Commerce, Versandhandel, Direktmarketing

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