| Personalisierung

Kunden ziehen Ansprache per Mailing vor

Kunden ziehen Werbebriefe vor.
Bild: Haufe Online Redaktion

Personalisierte Werbung per Post wird von den Verbrauchern deutlich positiver gesehen als ihr digitales Pendant im Netz. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) hervor.

53 Prozent der Befragten fühlen sich nicht gestört, wenn ihnen per Post Werbung nach Hause geschickt wird. Personalisierte Werbung im Internet, die auf dem bisherigen Surfverhalten basiert, finden hingegen nur 30 Prozent der Leute erträglich.

68 Prozent der Empfänger stimmen der Aussage zu, gedruckte Mailings seien manchmal interessant, 49 Prozent halten sich gern dadurch auf dem Laufenden, und 44 Prozent lassen sich davon sogar inspirieren. Gleichzeitig finden fast zwei Drittel der Befragten, dass zu viel Werbung in ihrem Briefkasten landet. 46 Prozent gaben sich im Rahmen der Umfrage sogar als Totalverweigerer von postalischer Werbung zu erkennen.

Schlechter schneidet die personalisierte Ansprache im Web ab: 81 Prozent ignorieren solche Marketingmaßnahmen einfach, 73 Prozent halten sie (trotz Targeting) nicht für relevant und fast ebenso viele sorgen sich um ihre Daten. Zwei Drittel fühlen sich außerdem beobachtet. Positiv bewerten es 54 Prozent, dass sie durch solche digitale Werbung auf andere Anbieter aufmerksam werden.

Für die Studie "Daten – Ware und Währung" wurden von Dimap repräsentativ gut 1.000 Internetnutzer im Auftrag des DIVSI befragt.

Weitere Informationen:

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Schlagworte zum Thema:  Mailing, Direktmarketing, Dialogmarketing, Online-Marketing

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