19.10.2012 | Postdienstleistungen

Paketzustellung erweist sich als Nadelöhr im E-Commerce

Der Kunde achtet genau darauf, wer die Pakete bringt.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Boom im E-Commerce führt auch zu einem erhöhten Paketaufkommen. Eine Herausforderung für die Postdienstleister. Was der Kunde zu diesem Thema denkt, hat eine Studie des Beratungsunternehmens A.T. Kearney ermittelt.

Demnach ist es für 70 Prozent der Kunden wichtig, welcher Dienstleister die Sendungen ausliefert. 80 Prozent möchten bereits bei der Bestellung die Zustellmöglichkeiten auswählen können. Diese sind bisher ganz klar verteilt: 90 Prozent der Pakete werden an die Heimadresse geliefert, der Rest verteilt sich gleichmäßig auf Paketautomaten, Arbeitsplatz sowie zentrale Abholstellen wie Filialen. Bemerkenswert dabei: Die Befragten geben an, dass nur gut die Hälfte der Sendungen sie direkt erreicht, 36 Prozent landen beim Nachbarn, in der Filiale oder kommen erst beim zweiten Versuch an. Als Alternative zur Heimzustellung können sich die 1.000 Befragten offensichtlich am ehesten die Zustellung am Arbeitsplatz vorstellen. Über 40 Prozent der regelmäßigen Online-Shopper mit einer berufstätigen Person im Haushalt geben laut Studie an, dass sie die Arbeitsplatzzustellung praktisch finden und diese in ihrem Unternehmen auch erlaubt sei.

Die am häufigsten gekauften Produkte sind, das bestätigt auch diese Studie, weiterhin Medien, Mode und Unterhaltungselektronik. Aber auch Möbel, Lebensmittel und Tiernahrung wurden von über 20 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr im Internet bestellt. 

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Direktmarketing, Versandhandel

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