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Mailings sind beliebter als Prospekte und E-Mails

Mailings rangieren in der Gunst der Österreicher ganz weit oben.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wie die Österreicher verschiedene Direktmarketingkanäle bewerten, hat jetzt der Direkt Marketing Verband Österreich untersucht. In seinem erstmals erschienenen „Direct Media Report“ betrachtet er Werbekanäle wie Direct Mailing, E-Mail Marketing, Social Media und Mobile Marketing.

Siebzig Prozent der Befragten stuften die durchschnittlich zwanzig Prospekte, die sie pro Woche erhalten als „viel“ ein. Dennoch lesen 65 Prozent die Informationsblätter flüchtig, 22 Prozent studieren sie sogar genau. Direct Mailings rangieren in der Gunst der Österreicher hingegen höher: Nur 19 Prozent erhalten ihrer Meinung nach zu viele Direct Mailings, 54 Prozent finden die Zahl angemessen. Besonders beliebt sind Direct Mailings mit einer Zugabe, wie einem Geschenkversprechen. Die Öffnungsrate erhöht sich dadurch auf zwei Drittel. Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsdauer beträgt zwei bis vier Minuten.

Während die Zahl der postalischen Mailings als angemessen gesehen wird, fühlen sich die Österreicher von den elektronischen Werbemails eher belästigt. 70 Prozent finden, dass die durchschnittlich 25 Newsletter pro Woche zu viel seien. Im Bereich Social Media beschränkte sich die Österreichische Studie auf die Plattform Facebook. 59 Prozent der User gaben an, auch Fanseiten zu besuchen, jedoch unterhalten nur elf Prozent auf Facebook eine Beziehung zu mehr als zwanzig Marken. Die Mehrheit von 36 Prozent hält Kontakt zu drei bis fünf Unternehmen. Auch mobil bewegt sich die Bewertung der einzelnen Marketingkanäle zwischen „störend“ und „innovativ“. Mit 23 Prozent Zustimmung sind Apps am beliebtesten, 17 Prozent nutzen Gewinnspiele und 15 Prozent SMS- oder MMS-Newsletter.

Schlagworte zum Thema:  Direktmarketing, Mailing, Mobile Marketing, E-Mail-Marketing, Social Media

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