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App-Nutzer sind Push-Nachrichten gegenüber aufgeschlossen

Die Akzeptanz von Push-Nachrichten am POS ist höher als vermutet.
Bild: REWE Group

Beim Versenden von Push-Nachrichten sind deutsche Unternehmen auffallend zurückhaltend. Sie befürchten, ihre Nutzer mit Werbebotschaften zu nerven. Eine Umfrage der Location Based Marketing Association (LBMA) belegt, dass die Akzeptanz gar nicht so schlecht ist.

Deutsche App-Nutzer wissen mit Push-Nachrichten am POS umzugehen. 85 Prozent wissen, dass sie Standortzugriff und Push-Nachrichten ihrer Apps an- und ausschalten können. Die Angst der Unternehmen, Kunden mit Push-Nachrichten zu nerven, ist deshalb weitestgehend unbegründet. Der deutsche App-Nutzer sei alles andere als ein unmündiger Konsument, so das Fazit der Studienautoren.

Offener für Push-Nachrichten als vermutet

Immerhin ein Viertel der Befragten akzeptiert Push-Nachrichten von Anfang an. Für Carsten Szameitat, Verbandsvorsitzender DACH, sind dies extrem hohe Einstiegszahlen. Sie würden belegen, dass wesentlich mehr Nutzer ortsbasierte Services und Informationen offen gegenüber stehen als bislang vermutet.

Danach gefragt, was sie tun, wenn sie eine negative Erfahrung mit einer Push-Nachricht (egal ob mit oder ohne Ortsbezug) gemacht haben, geben 57 Prozent an, die Funktion zu deaktivieren. 43 Prozent deinstallieren sie in diesem Fall wieder. Dies belege zwar deutlich, dass Nutzer bestimmte Apps nicht als Notwendigkeit erachten, dennoch sollten Unternehmen nicht ganz darauf verzichten, so Szameitat. Genügend Nutzer ließen die Funktion schließlich zu. Für werbende Unternehmen gelte deshalb: Lieber weniger Nachrichten mit hoher Qualität versenden.

792 Nutzer der Barcoo-App haben an der Umfrage teilgenommen.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Mobile Marketing, Handel, Kundenbindung

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