17.04.2015 | Direktmarketing

Marken mit Nachholbedarf bei Newsletter-Registrierungen

Die Mehrheit der großen Marken fragt nach mehr als nötig wäre.
Bild: Veer

41 der 50 beliebtesten Marken der Deutschen bieten auf ihrer Website einen Newsletter an. Aber nur 29 verwenden das Double-Opt-In-Verfahren zur Authentifizierung der Registrierungen. So das Ergebnis einer aktuellen Studie von Artegic.

Die Studie „E-Mail-Opt-ins bei den 50 beliebtesten Marken“ hat untersucht, welche Daten die 50 beliebtesten deutschen Marken bei der Newsletter-Registrierung von den Nutzern abfragen, welche Angaben davon zu den Pflichtfeldern gehören und welche Opt-in-Verfahren genutzt werden. Das Gebot der Sparsamkeit sieht eigentlich vor, dass nur solche Daten erhoben werden, die für den jeweiligen Zweck nötig sind, was im E-Mail-Marketing nur die E-Mail-Adresse ist. Alle weiteren Angaben sollten freiwillig sein, nicht zuletzt, weil die öffentliche Sichtbarkeit wettbewerbsrechtliche Konsequenzen haben kann.

30 der 50 untersuchten Marken fragen bei der Registrierung mehr Angaben als die E-Mail-Adresse ab. Einige erfragen Geburtsdatum und Herkunftsland oder wollen ein Kennwort beziehungsweise einen Benutzernamen als zusätzliche Angaben.

Ebenso wichtig ist rechtliche Nachweisbarkeit beim Opt-in. Zwar ist dieses Verfahren nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber es hat sich auch nach Rechtsprechung als die sicherste Methode etabliert. Von den untersuchten Marken benutzen jedoch nur 29 bislang dieses Verfahren. 


Weiterlesen:

Newsletter und Kundenevents fördern das Einkaufserlebnis

6 E-Mail-Marketing-Fakten, die Sie wissen sollten

So kommen Ihre E-Mails beim Empfänger an

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Direktmarketing, Online-Marketing

Aktuell

Meistgelesen