12.06.2012 | Neuromarketing

Print wirkt nachhaltiger als Bildschirm

Haptik wirkt sich positiv auf die Werbeerinnerung von Kunden aus.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das Siegfried Vögele Institut hat eine neue Werbewirkungsstudie veröffentlicht. Ein zentrales Ergebnis: Printwerbung, wie Mailings oder Kataloge, aktiviert mehr Hirnareale als Werbung auf dem Bildschirm und bleibt zudem besser im Gedächtnis des Kunden haften.

Die Probanden waren beim Lesen von Printprodukten besser in der Lage, Werbebotschaften und Logos zu lernen und zuzuordnen. Im Rahmen der Untersuchung sollten die Probanden 100 bekannte und unbekannte Logo-/Claim-Kombinationen "lernen", je 50 auf Papier und 50 am Bildschirm. Im Anschluss überprüften die Forscher den Lernerfolg mit einer Befragung im Magnet-Resonanz-Tomographen. Während der Befragung wurde die Aktivierung verschiedener Hirnareale gemessen. Dabei zeigte sich, dass bei der Erinnerung an auf Papier präsentierten Logos Gehirnareale aktiviert werden, die beim Ertasten und Anfassen eine Rolle spielen. Dies unterstütze die Gedächtnisleistung, so die Forscher. Das SVI hat die Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Bonner Institut Life & Brain an der Universitätsklinik Bonn durchgeführt.

Schlagworte zum Thema:  Neuromarketing, Versandhandel, Direktmarketing, Mailing

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