15.10.2013 | Serie Mobile Marketing

Welche Möglichkeiten Mobile Marketing bietet

Serienelemente
Die SMS ist immer noch ein legitimes Mittel einer Mobile-Marketing-Kampagne
Bild: Mobiento

Über die Jahre haben sich viele unterschiedliche Werbemöglichkeiten auf mobilen Endgeräten hervorgetan. Natürlich sind viele Werbearten bereits durch Online-Marketing bekannt, müssen aber für den mobilen Markt dringend angepasst werden. Neben klassischen Werbemitteln gibt es aber auch spezielle Werbeinstrumente für den mobilen Bereich.

Die Verwendung von QR-Codes ist ein Spezialfall im Mobile Marketing. Das Besondere: Es ist die Initiative des Benutzers gefordert, um an die Werbungmaßnahme zu gelangen. Er muss den QR-Code scannen und natürlich über mobiles Internet verfügen. QR-Codes eignen sich also nicht für plumpe Werbebanner, sondern um dem Kunden beispielsweise mehr Informationen über ein Produkt zu bieten und ihn so möglicherweise zum Kauf zu animieren. Die einfache Produktion eines QR-Codes hat in der Vergangenheit aber auch zu einem inflationären Gebrauch dieses Mittels geführt.

Der große Vorteil vieler Smartphones ist die genaue Standortbestimmung. Durch Facebook und Co. wissen Mobile-Marketer genau, wo sich der Nutzer aufhält und können standortbasierende Werbung schalten. Ist der Kunde beispielsweise in einem großen Kaufhaus, kann das Kaufhaus ganz gezielt Werbung zu einem Produkt dort ausspielen. Oder dem Kunden Gutscheine für den Einkauf anbieten. Das nennt sich dann Couponing und ist ein Trend im Mobile Marketing, dem sehr viel Potential zugesprochen wird. Dank Location Based Services klappt das Zielgruppen-Targeting so gut wie nirgends sonst.

Klassiker und kommende Höhenflieger

Etwas in die Jahre gekommen, aber immer noch ein probates Mittel ist SMS-Werbung. Das Problem: Der Kunde muss dieser Form der Werbung erst zustimmen. Hat man diese Hürde gemeistert, lassen sich dem Kunden aber personalisierte Werbebotschaften zuverlässig zustellen. Der große Vorteil von SMS-Werbung ist die Erreichbarkeit eines jeden Mobilfunkgerätes und nicht nur mit dem Internet verbundener Smartphones.

Apps und mobile Games sind ebenfalls Smartphones und Tablets vorbehalten. Auch hier geht die Initiative vom Nutzer aus, der sich das entsprechende Programm selbstständig herunterlädt. Wichtig für ein solches Manöver ist ein Mehrwert für den Nutzer und möglichst ein Alleinstellungsmerkmal der App oder des Games.

Der besondere Vorteil der Interaktivität sollte bei jeder Mobile-Marketing-Aktion bedacht und genutzt werden. Immerhin werden mobile Anzeigen wie zum Beispiel Wischgesten integriert haben, fast doppelt so häufig angeklickt. Hier ist die Kreativität der Marketer gefragt. Denn noch sind mit Sicherheit nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Aber auch klassische Bannerwerbung kann auf Mobilgeräten punkten, sofern sie angepasst wurde. Durch die geringe Bildschirmgröße ist die Werbung oft direkt in den Fließtext miteingebunden und ist fast unmöglich zu übersehen. Video-Werbung kommt auch auf mobilen Geräten an. Facebook will beispielsweise durch Werbespots auch mit mobilen Nutzern mehr Geld verdienen. Welches die richtige Methode ist, hängt von vielen Faktoren ab und muss im Einzelfall entschieden werden. Eins ist jedoch sicher: Kreativität kennt auch hier keine Grenzen.

Beispiele für Mobile-Marketing-Kampagnen.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Mobile, Mobile Advertising, MCommerce, Mobiles Internet

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