13.02.2013 | Mobile

Verbreitung von Smartphones beeinflusst die Mediennutzung

Kommunizieren, Recherchieren, Informieren: Die Parallelnutzung mobiler Geräte steigt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Suche nach Informationen, Unterhaltung sowie Produkt-Infos stehen bei der mobilen Internetnutzung im Vordergrund. Durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones verändert sich außerdem die Mediennutzung, neue Kommunikationstypen entstehen. Dies hat eine Studie von G+J EMS ergeben.

Laut Studie "Mobile 360°" sind diese User besonders informationshungrig, ihren Marken generell treu und auf mehreren Kanälen – gerne auch gleichzeitig – unterwegs. Gut 57 Prozent der Befragten greifen gleich mehrfach täglich mit ihrem Handy auf News-Angebote zu und lesen die Zeitschriften, die sie auch in Papierform zur Hand nehmen. 65 Prozent greifen zudem mit dem PC auf diese Angebote zu. Auf Basis der veränderten Mediennutzung hat G+J EMS eine Typologie der Kommunikationstypen erstellt. Dabei handelt es sich um vier verschiedene, die sich in Nutzungsintensität, -ausrichtung und demografischer Struktur unterscheiden.

Die größte Gruppe besteht aus 6,4 Millionen Nutzern, die immerhin 30 Prozent aller mobilen Onliner ausmachen. Bei den sogenannten Selektiven handelt es sich um Kaufkräftige, die ihr Smartphone eher selten nutzen beziehungsweise die Möglichkeiten des mobilen Internets erst noch entdecken. Zu ihnen zählen häufig Entscheider ab 40 Jahren.
Die zweitgrößte Gruppe stellen mit 28 Prozent und sechs Millionen Nutzern die jungen Routiniers. Entertainment statt Konsum lautet ihr Mantra und das Smartphone dient ihnen in erster Linie als Mittel zum Zeitvertreib. Die wichtigsten Funktionen dieser User zwischen 20 und 29 Jahren sind Games, Chat und Social Networks.
Die erfahrenen Pragmatiker stellen mit 24 Prozent und 5,1 Millionen Nutzern eine weitere Gruppe. Sie sehen in mobilen Geräten in erster Linie kleine Helfer, die ihnen Job und Freizeit erleichtern. Diese meist männlichen Nutzer zwischen 30 und 49 Jahren arbeiten oft in Führungspositionen oder selbständig. Sie nutzen ihre Geräte gezielt zur Organisation von Beruf, Konsum und Kommunikation. Websites beziehungsweise Apps von Zeitungen werden von dieser Gruppe sehr häufig genutzt. Zu den intensiven Nutzern, den Enthusiasten, gehören 18 Prozent (3,8 Millionen). Ihnen geht es primär ums Socializing und Shopping. Diese Heavy User sind in der Regel zwischen 14 und 39 Jahren und ebenfalls gut gebildet. Bei ihnen hat sich die Mediennutzung am radikalsten verändert, sie surfen weniger mit PC oder Laptop und sind auch beim Fernsehen mit ihren Smartphones beschäftigt.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Mediennutzung, Online-Marketing

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