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Das sind die Trends im Mobile Business

Apps sind und bleiben ein wichtiges Thema im Bereich Mobile.
Bild: Haufe Online Redaktion

Mobile Lösungen erobern Business und Alltag. Neue Trends aus Bereichen wie Retail, CRM sowie Media 2.0 hat IQ Mobile zusammengefasst.

Hardware: New Hardware, new Players - Von Smart TVs über Smartwatches bis hin zu Virtual-Reality-Brillen – neue Hardware erobert den Alltag. Anbieter unterschiedlichster Branchen stürmen den Markt der Connected Devices, wie Play Station mit einem Virtual-Reality-Headset, Mini mit einer interaktiven Augmented-Reality-Brille oder Volvo, das als erster Automobilhersteller mit der Microsoft Holo-Lense arbeitet. Für Unternehmen eröffnet das Internet der Dinge die Möglichkeit, detaillierte und entscheidungsrelevante Daten ihrer Kunden zu generieren und die Begleitung entlang der gesamten Customer-Decision-Journey mit einer personalisierten Ansprache über alle Kanäle zu intensivieren.

Retail: Omnichannel - Kunden nutzen für ihre Kaufentscheidung immer stärker verschiedene Geräte und unterschiedliche Kanäle, die Customer Journey wird damit noch differenzierter. Unternehmen sollten daher durch die intelligente Vernetzung aller Kanäle ein nahtloses Einkaufserlebnis bieten. Firmen, die diesen strategischen Vorteil zu nutzen wissen, bilden dafür neue Teams, die konvergente Customer Journeys und digitale Shopper-Aktivierungsmaßnahmen am Point of Sale entwickeln. Das Thema Omnichannel ist dabei in den meisten Fällen Chefsache – wie etwa bei Zalando, wo mehr als 60 Prozent der Shopbesuche von mobilen Endgeräten aus getätigt werden. Die Devise lautet hier "Mobile First". Auch Unternehmen, die nicht im E-commerce tätig sind, erkennen die hohe Relevanz von Mobile in der Customer-Decision-Journey.

Retail: Data Driven Business - Durch Nutzung einer breiteren Datenbasis sind Unternehmen in der Lage, über alle (digitalen) Kanäle hinweg, die Zielgruppe automatisiert mit individuellen Angeboten zu erreichen. Somit kann dynamisch auf die Nachfrage reagiert und auf Produktwünsche eingegangen werden. Die gewonnenen Daten können im Mobile Commerce und im Mobile Advertising genutzt werden. Real-time-Empfehlungsmarketing, "Customer-Journey-Management" oder "Instore Navigation und Tracking" werden an Bedeutung gewinnen. Ein Beispiel: Mondelēz hat in Australien eine Digital-out-of-Home-Kampagne für die Schokoladenmarke Cherry Ripe gelauncht, die Livedaten und Echtzeitgesichtserkennung verwendet, um die passende Zielgruppe an Tankstellen anzusprechen.

CRM: Connected Touchpoints - 2016 werden laut Juniper Research mehr SMS als E-Mails versendet werden. Messaging Apps wie Whatsapp, Facebook Messenger oder Wechat zählen weltweit bereits mehr als 900 Millionen aktive User. Die Integration von Services in Messenger Apps bietet Marken die Möglichkeit, Millionen an Nutzern zu erreichen. Marken kommunizieren nicht mehr über viele verschiedene Plattformen, sondern reduzieren die Administration auf bestenfalls ein Tool. Jeder Kunde wählt die bevorzugte Art der Kommunikation. Das können SMS, Whatsapp-Nachrichten oder Push Notifications in Apps statt eines E-Mail-Newsletters sein.

Connected Screens - Interaktive Bildschirmlösungen - im stationären Handel oder Out-of-Home-Screens wie City-Lights und Infoscreens - schaffen eine starke Interaktion mit Marken. Mobile Endgeräte schlagen den Bogen zum digitalen POS. So können Kunden im Laden ein NFC- oder Bluetooth-fähiges Mobiltelefon an einen Screen halten, um ein besonderes Angebot zu bekommen. Oder ein digitales Schaufenster, das Passanten ein interaktives 24/7-Shopping-Erlebnis ermöglicht. Angebote können einfach gesteuert werden, um konstant Interesse zu wecken. Das zeigte Burberry mit einer digitalen Out-of-home Kampagne über mehrere Screens: Mit dem Smartphone gestalteten User einen individuellen Schal, um ihn dann auf einem "Curved Screen" über den Platz fliegen zu lassen und ihn danach "online" zu bestellen.

 

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Online-Marketing, Digitalisierung, CRM, Internet der Dinge

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