16.11.2015 | Finanzwirtschaft

Mobile Banking: 25- bis 34-Jährige sind die Vorreiter

Durch Mobile Banking werden die Schlangen in den Banken kürzer werden.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Gerade Bankkunden zwischen 25 und 34 Jahren erledigen Geldangelegenheiten gerne mobil. So das Ergebnis der Postbank-Studie "Der digitale Deutsche und das Geld“. Auch beim Mobile Payment sind sie Vorreiter.

36 Prozent der Deutschen zwischen 25 und 36 Jahren nutzen demnach Mobile Banking, 22 Prozent verwenden eine App, um ihre Finanzen zu verwalten, und 21 Prozent setzen auf Mobile Payment. Auf Platz zwei der Nutzung mobiler Finanzdienste liegen die 18- bis 24-Jährigen. Personen ab 55 Jahren bleiben in der Regel beim klassischen Banking.

Experten gehen davon aus, dass sich der Trend bald noch deutlich verstärken wird. Denn sowohl unter jungen Zielgruppen als auch unter besonders technik-affinen Verbrauchern ist Mobile Banking schon deutlich weiter verbreitet als in der Gesamtbevölkerung.

Mobile Banking bald fester Bestandteil des Alltags

Aktuell liege Deutschland bei der Nutzung mobiler Finanzdienste noch im unteren Drittel, so Philip Laucks, Chief Digitalisation Officer der Postbank. Jedoch zeige die Studie, dass gerade digital-affine Personen mobile Angebote ihrer Banken zunehmend nutzen. Diese Gruppen würden die Begeisterung für Mobile Banking schließlich auf ihr gesamtes persönliches Umfeld übertragen. Deshalb sei davon auszugehen, dass mobile Finanzdienste sich zu einem festen Bestandteil des Alltags entwickeln werden.

Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich, dass sowohl in Hessen als auch in Bremen die Nutzung mobiler Finanzdienste am weitesten verbreitet ist, während Brandenburg und Rheinland-Pfalz die Schlusslichter in Sachen Mobile Banking sind.

Für die Studie wurden mehr als 6.000 Personen befragt, darunter 3.000 Vertreter digital-affiner Zielgruppen.

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Schlagworte zum Thema:  Finanzwirtschaft, Digitalisierung, Mobile Marketing

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