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Apple-User haben bei der App-Nutzung die Nase vorn

Apple-Geräte verfügen über deutlich mehr vorinstallierte Apps.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Das führende Betriebssystem bei Smartphones und Tablets bleibt zwar Android, bei der Nutzung haben allerdings Apple-User die Nase vorn. Sie haben rund doppelt so viele Apps installiert wie Android-Nutzer. So das Ergebnis der Studie "TNS Infratest Blickpunkt Apps@Co".

So besitzen Smartphone-Nutzer mit Android-Betriebssystem durchschnittlich nur rund 14 Apps zusätzlich zu den bereits vorinstallierten Applikationen. Grund: Zum einen steigt die Anzahl vorinstallierter Apps bei I-Phones kontinuierlich an, zum anderen neigen Android-Nutzer eher dazu, sich von nichtgenutzten Apps zu trennen. 80 Prozent tauschen aus, wenn die App ihre Erwartungen nicht erfüllt. Apple-Anhänger sind da weitaus loyaler und neugieriger. Sie informieren sich häufiger über neue Angebote und führen regelmäßige Updates durch.

Die Unterschiede in der App-Affinität und –Nutzung sind auch darin begründet, dass die beiden Systeme recht unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ansprechen. So ist der typische Apple-Nutzer im Vergleich einkommensstärker, erklärt Katja Rick, Associate Director bei TNS Infratest. Außerdem sei das Ecosystem innerhalb von Android derart fragmentiert, dass es hier deutlich aufwendiger ist, eine App zu entwickeln, die für alle verfügbaren Geräte passend ist. Der Wettbewerb bleibe deshalb spannend.

Eine besonders App-affine Zielgruppe sind Smartphone-Nutzer zwischen 14 und 19 Jahren. Sie besitzen überdurchschnittlich viele Apps und installieren konstant neue hinzu. Zudem stöbern sie gerne und oft im App-Store, um neue Angebote zu finden. Andererseits löschen sie auch deutlich häufiger jene Applikationen, die ihren Erwartungen nicht entsprechen.

Für die Studie waren mehr als 2.200 Mobile-Device-Nutzer online befragt worden.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Mediennutzung, Online-Marketing

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