16.06.2016 | Kommunikation

Messenger verdrängen E-Mail

Nur ein Viertel der Generationen X und Y schreiben noch häufig E-Mails an ihr privates Umfeld.
Bild: Haufe Online Redaktion

Junge Social-Media-Nutzer kommunizieren mit Freunden, Familie und Bekannten bevorzugt in Bildern und Emojis. Dabei stehen Messenger von Whatsapp, Facebook und Snapchat an erster Stelle. Sich auszutauschen via E-Mail, ist kaum noch eine Option. Doch auch in der Generation 60plus sind Messenger nicht mehr unbedeutend, so eine Studie.

Nur ein Viertel der Generationen X und Y schreiben noch häufig E-Mails an ihr privates Umfeld. Der Großteil greift für die private Kommunikation überwiegend auf Messenger zurück: 81 Prozent der 14- bis 19-jährigen und 75 Prozent der 20- bis 29-jährigen Social-Media-Nutzer in Deutschland verwenden die Messenger-Dienste häufig für den Kontakt zum privaten Umfeld. Zu diesen Ergebnissen kommt der "Social Media-Atlas 2015/2016" der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.
Doch Messenger werden auch für die Businesswelt immer attraktiver: Whatsapp und Facebook rüsten ihre Messenger mit Updates zu Business-Kommunikationskanälen auf und greifen damit die E-Mail an.

Messenger auch für Generation 60plus relevant

Während junge Leute also kaum noch E-Mails an private Kontakte schicken, zieht die E-Mail-Nutzung mit zunehmendem Alter an: Doch erst ab 60plus schreiben die deutschen Social-Media-Nutzer häufiger E-Mails (39 Prozent) an ihr privates Umfeld als Messenger-Nachrichten (36 Prozent). Und wahrscheinlich dauert es auch in dieser Altersgruppe nicht mehr lang, bis die E-Mail nur noch an zweiter Stelle steht. So oder so müssen Marketingverantwortliche die Entwicklung der Messenger-Dienste genau im Auge behalten und langfristig in ihren Kommunikationsmix integrieren.

Für die Studie wurden 3.500 Internetnutzer ab 14 Jahren zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt.


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Schlagworte zum Thema:  E-Mail, Kommunikation, Messenger

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