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Mehrheit zieht stationären Handel für Weihnachtseinkäufe vor

Der Fachhandel soll von der Krise der Kaufhäuser profitieren.
Bild: Haufe Online Redaktion

Onlineshopping hin oder her: Auch in diesem Jahr ist vor Weihnachten mit verstopften Innenstädten zu rechnen. Von der Lust am Einkaufsbummel könnte speziell der Fachhandel profitieren. Das ergab eine Studie von Deloitte.

Laut "Deloitte Xmas Survey 2014" nutzen zwei Drittel der Deutschen das Internet zur Geschenksuche und zum Preisvergleich. Nur 46 Prozent kaufen jedoch auch dort, die Mehrheit zieht den stationären Handel vor. In Europa liegt der Online-Anteil der Weihnachtseinkäufe im Vergleich sogar noch niedriger: bei 36 Prozent. Der Anteil der Konsumenten, die bei Fachhändlern kaufen wollen, steigt laut Studie hingegen von 28 auf 41 Prozent. Umgekehrt will nur noch jeder Fünfte Geschenke in Kaufhäusern besorgen.

Das Gesamtbudget für die Weihnachtseinkäufe liegt in Deutschland rund drei Prozent unter dem Vorjahreswert, ist aber im Durchschnitt mit 437 Euro nach wie vor auf hohem Niveau.

Das beliebteste Geschenk bleibt das Buch mit 41 Prozent. Viele Befragte wollen darüber hinaus Schokolade (26 Prozent), Kosmetika/Parfüms oder Gutscheine (je 24 Prozent) verschenken. Auch CDs, DVDs & Blu-Rays, Bargeld, Veranstaltungstickets, Kleidung und Beauty- & Wellnessprodukte werden gerne unter den Baum gelegt.

Auch zwischen den Geschlechtern hat Deloitte Unterschiede festgestellt: Zu Weihnachten wünschen sich 55 Prozent der Frauen Bücher, gleichzeitig werden literarische Werke nur von 34 Prozent der Männer gewünscht. Bei ihnen ist Bargeld (40 Prozent) das beliebteste Geschenk. Neben Buch- und Geldgeschenken wünschen sich Frauen in erster Linie Kosmetik- und Wellnessartikel sowie Schmuck und Kleidung. Männer hingegen zeigen größeres Interesse an Unterhaltungselektronik - sechs ihrer zehn meistgenannten Wünsche fallen in diese Kategorie.

Schlagworte zum Thema:  Handel, E-Commerce, Versandhandel

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