| Interview mit Norbert Barnikel

"Unkonferenz wird zur Mitmach-Konferenz"

"Anders als die Vorträge, sind Mitmach-Konferenzen dynamischer: Wir holen die Speaker von den großen Bühnen in unsere kleine Runde."
Bild: Haufe Online Redaktion

Neue Ausrichtung, neue Location - der Open Summit auf der Co-Reach 2016 verspricht mehr Dynamik. Was Marketingverantwortliche von dem Dialog auf Augenhöhe erwarten dürfen, erklärt Innovationsgeber Norbert Barnikel, Experte für digitale Transformation und Digital Marketing.

Was bietet der Open Summit dieses Jahr?

Unkonferenz war letztes Jahr. Jetzt sprechen wir bewusst von Mitmach-Konferenzen: Wir wollen das Mindset der Ausseller, Teilnehmer und Besucher stärken, spontan Themen miteinander zu teilen, und zu diskutieren. Der Open Summit ist erstmals in den Ablauf der Co-Reach integriert und als fester Anlaufpunkt für Besucher in den Messehallen angesiedelt. Die neue Lokation verbessert das Networking der Teilnehmer untereinander: Die Besucher haben seit diesem Jahr ausreichend Platz, sich auch nach den Sessions im Barcamp aufzuhalten, und sich auszutauschen.

Anders als die Vorträge, sind Mitmach-Konferenzen dynamischer: Wir holen die Speaker von den großen Bühnen in unsere kleine Runde. Dort hat jeder Teilnehmer die Chance, seine Themen mit Experten intensiver zu diskutieren, und tiefer in die Problematik einzusteigen.

Open Summit: Die Themen

Welche Themen treiben die Teilnehmer an?

Die digitale Marketing Transformation steht verstärkt im Vordergrund: Wie werden Menschen künftig mit Daten umgehen? Welche Mindsets gibt es zum Thema Datenschutz und wie gehen Marketingverantwortliche damit um? Social Media ist auch ein großer Block, aber auch Brot-und-Butter-Themen wie E-Mail Marketing sind dabei – eine gute Mischung aus alt und neu.

Wer sollte hingehen, und warum?

Besser formuliert: Warum sollte man nicht zum Open Summit gehen? Denn die Mitmach-Konferenzen sind ein einfacher Weg für die Teilnehmer, direkt mit Experten in Kontakt zu treten. Dort können Probleme und individuelle Anforderung an das Dialogmarketing offen diskutiert werden. Für die Gruppe besonders profitabel sind die verschiedenen Sichtweisen der Teilnehmer auf die Problematik. Neue Einblicke und Lösungsansätze sind so garantiert.

Welche Themen sind für Sie 2016 wirklich wichtig und warum sollte man sich damit beschäftigen?

Von der digitalen Transformation getrieben, beginnen Marketingverantwortliche ihr Mindset zu ändern: Anstatt der klassischen Reichweite, setzen die Unternehmen zunehmend auf datengetriebenes Marketing und User-Centric-Language: Nur mit zielgruppengerechter Ansprache können Unternehmen sich am Markt im Kampf um die Kunden noch behaupten. Auch virtuelle Assistenten rücken in den Fokus des Marketing. Zunehmend erobern Chatbots Teile der Kundenkommunikation für sich. Wie Unternehmen ihre virtuellen Assistenten mit Wissen füttern, bleibt der erfolgsentscheidende Faktor, ob sich diese Form künstlicher Intelligenz in der Kundenansprache durchsetzen wird.

Ebenfalls noch Anlaufschwierigkeiten hat das Thema Virtual Reality (VR): Unsere Lebensweise ist auf Mobile fixiert. Und VR hat noch keine technische Lösung gefunden, sich diesen Markt zu erschließen. Deshalb wird sich VR vorerst auf den Home-Bereich beschränken und dem Marketing dort als Testphase für spätere Mobile-Anwendungen dienen.

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Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Online-Marketing, Multichannel, Mailing, Direktmarketing, E-Mail-Marketing

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