24.04.2012 | Mediennutzung

Standortbezogene Dienste werden Mainstream

Location Based Services werden beliebter.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Standortbezogene Dienste gehören weltweit zu den am schnellsten wachsenden mobilen Angeboten. Laut einer Untersuchung von Tns möchten mehr als 60 Prozent der Mobilfunknutzer, die den Dienst bislang noch nicht einsetzen, mit der Nutzung beginnen.

In Deutschland planen mit 58 Prozent der Befragten beinahe ebenso viele, künftig standortbezogene Dienste zu nutzen. Demnach wissen Mobilfunknutzer weltweit den Wert, den die Übermittlung ihrer Standortdaten bietet, zu schätzen. Für die jährliche Mobile-Life-Studie wurden 48.000 Personen in knapp 60 Ländern befragt.

Weltweit werden derzeit standortbezogene Dienste von rund einem Fünftel (19 Prozent) aller Mobilfunknutzer eingesetzt. In Deutschland liegt der Anteil sogar bei 31 Prozent. Hauptgrund für den vergleichsweise hohen Anteil hierzulande ist die Navigation mit Karten und GPS (56 Prozent). Weitere Funktionen wie die Nutzung Sozialer Netzwerke wie Foursquare oder Facebook Places (13 Prozent) heizen das Interesse zusätzlich an. Jeder Dritte verwendet die Technologie, um Restaurants oder Unterhaltungsangebote in der Nähe zu finden, die Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel abzufragen (34 Prozent) oder ein Taxi zu bestellen (acht Prozent).

Versierte Nutzer von Location-based Services (LBS) haben darüber hinaus erkannt, dass es ihnen Vorteile in Form von Schnäppchen oder Angeboten bringt, wenn sie ihre Standortinformationen auch an Marken und Einzelhändler übermitteln. Ein Zehntel der Befragten in Deutschland teilt seinen Standort für ein lukratives Angebot mit, 42 Prozent beurteilen diesen Service als durchweg positiv (weltweit 33 Prozent). (sas)

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Dialogmarketing, Mediennutzung

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