27.11.2013 | Mediennutzung

Deutsche bevorzugen immer noch Offline-Medien

Das Buch ist für die Deutschen noch lange nicht digital.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Mediennutzung der Deutschen ist klassisch. So bevorzugen laut einer repräsentativen Umfrage die meisten Deutschen über 14 Jahren Offline-Medien gegenüber Online-Medien.

Erdrutschartig fällt der Erfolg für die klassische Mediennutzung in der Rubrik Zeitungen, Zeitschriften und Bücher aus. So lesen 94 Prozent der Deutschen hier die gedruckte Version, nur 35 Prozent greifen zur Online-Variante. Das meist genutzte Online-Medium ist aber das Fernsehen. Auf den Plätzen folgen mit ebenfalls sehr hohen Nutzungswerten das Buch, die Zeitung und die Zeitschrift. Bei allein genannten Medien favorisieren die Deutschen die Offline-Nutzung. Sogar für das Hören von Musik sind fast Dreiviertel der Deutschen nicht online.

Online hechelt hinterher

Am meisten nutzen die Deutschen das Internet für kurze Videos, wie zum Beispiel auf der Videoplattform Youtube. Es wird also primär zu online gegriffen, wenn es keine Offline-Variante gibt. Auch wenn sich online ganz klar offline geschlagen geben muss, spielen Online-Medien im Alltag eine große Rolle. So geben 25 Prozent an, Zeitung online zu lesen. Auch das Radio wird online von jedem Vierten genutzt. Musikstreamingdienste und Online-Spiele erreichen fast jeden Fünften. Auch der Büchermarkt holt online auf. So lesen 15 Prozent Bücher im Moment digital, in der Altersgruppe 35 bis 54 ist es gar mehr als jeder Fünfte. Insgesamt erfolgt die digitale Mediennutzung eher durch Männer und die jüngere Generation.

Schlagworte zum Thema:  Mediennutzung, Online, Online-Medien, Fernsehen

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