19.02.2013 | Medien

Print erscheint glaubwürdiger als Internet

Gedruckte Medien gelten weiterhin als glaubwürdiger.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wenn‘s in der Zeitung steht, wird’s schon stimmen. So denken noch immer viele Leser. Im Vergleich zu Onlinemedien werden Printmedien weiterhin als fundierter, objektiver und dadurch glaubwürdiger wahrgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wirtschaftspsychologen Dr. Volker Schulz.

Auf Platz eins der glaubwürdigsten Medien stehen für die mehr als 1.000 Befragten Fachzeitschriften, dicht gefolgt von Nachrichtenmagazinen, der Wirtschaftspresse und Tageszeitungen. Als erstes Online-Medium belegen Unternehmenswebsites den fünften Platz. Auffällig ist, dass diese noch vor den Online-Präsenzen der Nachrichtenseiten rangieren. Diese werden damit offenbar als seriöse Informationsquelle genutzt. Ihr Glaubwürdigkeitswert wird als ähnlich hoch eingeschätzt wie der von Publikumszeitschriften und Wochenzeitungen. Zuletzt folgen Boulevardmedien, Diskussionsforen und soziale Netzwerke.

Dr. Volker Schulz hat dieses Ergebnis überrascht. Er war davon ausgegangen, dass Foren und soziale Netzwerke aufgrund ihres persönlichen Gesprächscharakters die höchste Glaubwürdigkeit zugesprochen werden würde. Er geht davon aus, dass diese Plattformen eher als Medium zur Selbstdarstellung wahrgenommen werden, denn als Medium zum Austausch relevanter Informationen. Durch die Studie werde demnach deutlich, dass Leser sehr wohl zwischen recherchierten Nachrichten und simpler Meinungsmache unterscheiden können.

Schlagworte zum Thema:  Medien, Online-Marketing, Mediennutzung

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