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Das bringt der Koalitionsvertrag fürs Dialogmarketing

Schluss mit Cookies? Die Große Koalition will der Nutzung personenbezogener Daten enge Grenzen setzen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Stärkung des Verbraucherschutzes, Datenschutz und Transparenz in der "digitalen Welt". So lauten Kernbestimmungen zum Thema Verbraucherschutz im Kolaitionsvertrag. Was auf das Dialogmarketing zukommt, fassen wir kurz zusammen.

Die Große Koalition möchte, so sie denn kommt, Verbraucherschutz, Datenschutz und allgemein Transparenz für Verbraucher stärken. Im Koalitionsvertrag steht etwa, dass die Bundesregierung "die bestehenden Verbraucherorganisationen mit einer speziellen Marktwächterfunktion" für die "Digitale Welt" beauftragen werde. 

Aus Sicht der kommenden Bundesregierung solle das europäische Datenschutzrecht auf der "Grundlage des Prinzips der Mindestharmonisierung weiterentwickelt werden". In Deutschland soll dieses Mindestniveau im Verbraucherschutz übertroffen werden. Verbraucher- und Datenschutz sollen auch bei Abschluss der geplanten Freihandelszone EU-USA nicht hinter die bestehenden "hohen europäischen Standards" zurückfallen.

Laut Vertrag will die Koalition solche "Innovationen und Techniken" fördern, die "Profilbildung und darauf basierende Geschäftsmodelle ohne die Erhebung individualisierter personenbezogener Daten" möglich machen sollen. Außerdem: Die nicht-anonymisierte Profilbildung soll an die Einwilligung des Verbrauchers geknüpft werden. Was das für Cookies und ähnliches heißt, wird nicht im Detail erläutert. 


Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Verbraucherschutz, Datenschutz, Digitale Wirtschaft, Werbung

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