08.06.2012 | Markenkommunikation

Migranten sind gute Markenbotschafter

Marken müssen ihre Bekanntheit bei Migranten noch steigern, sagt eine Studie.
Bild: Haufe Online Redaktion

Migranten verfügen über ein ausgeprägtes Qualitäts- und Markenbewusstsein und sind konsumfreudiger als Nicht-Migranten. Laut einer Studie von Mediaplus müssen Marken ihre Bekanntheit bei Migranten jedoch steigern, da Markenkommunikation sie weniger erreiche als Nicht-Migranten.

Knapp die Hälfte der befragten Migranten gab an, gerne Geld auszugeben und häufig auch mehr als zuvor geplant. Dabei sind Migranten seltener Schnäppchenkäufer, denn die Suche nach Sonderangeboten sei bei Nicht-Migranten stärker ausgeprägt. Die Markenbekanntheit ist bei Migranten um durchschnittlich sieben Prozentpunkte niedriger, vor allem Marken von Süßwaren und Snacks sind Migranten deutlich weniger bekannt. Die Weiterempfehlungsrate bei den Migranten liegt über der der Nicht-Migranten, was sie laut Mediaplus zu überzeugten Botschaftern und Multiplikatoren für Marken mache. Die Erreichbarkeit über die Medien unterscheidet sich nicht groß bei Migranten und Nicht-Migranten. Hinsichtlich der Internetnutzung gibt es zwischen den beiden Gruppen keine Unterschiede, Migranten nutzen jedoch etwas seltener TV, Hörfunk und Zeitungen. 70 Prozent der befragten Migranten nutzen ausschließlich oder überwiegend hiesige Medien, 17 Prozent gaben an, Medien aus ihrem Herkunftsland zu nutzen und 16 Prozent nutzen sowohl inländische als auch ausländische Medien.

Schlagworte zum Thema:  Markenführung, Mediennutzung

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