| Marke

Eine gute Reputation zahlt sich aus

Der Erfolg von Unternehmen hängt von ihrem Ruf ab.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Über 22 Prozent des Umsatzes von zehn untersuchten DAX-Unternehmen hängen von deren Reputation ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Serviceplan Corporate Reputation und der auf Markenwert fokussierten Managementberatung Biesalski & Company.

WUnternehmensreputation kommt in Zeiten zunehmender Käufer- und Meinungsmacht eine wachsende Bedeutung zu: Reputation ist ein wesentlicher Werttreiber und Wettbewerbsfaktor und entscheidet als solcher maßgeblich über Erfolg und Misserfolg von Unternehmen. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Neu aber ist die Methode, mit der man Reputation so messen kann, dass daraus eine valide finanzielle Größe wird. „Erstmalig wird mit dem Corporate Reputation Score, kurz CRS, ein messbarer Bezug für Reputation zum Umsatz hergestellt“, erklärt Jörn Becker, Geschäftsführer Serviceplan Corporate Reputation, der im Sommer 2011 gegründeten Spezialagentur der Serviceplan Gruppe mit Sitz in Berlin.

Gegenstand der Untersuchung waren zehn DAX-Unternehmen (Adidas, Allianz, Bayer, Beiersdorf, BMW, Daimler, Deutsche Bank, Henkel, Lufthansa, Volkswagen). Das Ergebnis: Rund ein Viertel des Umsatzes dieser Unternehmen hängt von deren Reputation ab. Das bedeutet, dass viele Milliarden Euro an Umsatz durch Reputation erklärbar und durch gezieltes Management beeinflussbar sind.

Die größte Reputationsstärke, sprich die wahrgenommene Leistungsfähigkeit und Identifikation, wurde bei BMW mit einem Score von 83 gemessen, dicht gefolgt von Daimler (82) und Volkswagen (79. Bei BMW beträgt der Reputationserlös – dieser entspricht dem Erklärungsanteil von Reputation am Umsatz – 21 Milliarden Euro, bei Daimler 23,2 Milliarden Euro und bei VW 37,1 Milliarden Euro. Weitere Informationen gibt es hier. (kd)

Schlagworte zum Thema:  Markenführung, CSR

Aktuell

Meistgelesen