| M-Commerce

Acht Perspektiven für den Mobile Commerce

Die Nutzungssituationen für mobile Endgeräte sind sehr unterschiedlich.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Studie "Mobile Commerce Insights 2013" von Phaydon zeigt acht Nutzungsszenarien des Mobile Commerce auf. Hier finden Sie die Essentials.

Phaydon unterscheidet hier zwei Hauptkontexte des Mobile Commerce: Bei Commerce-to-Go-Szenarien sind User unterwegs, haben wenig Zeit und meist akute Anliegen. Sie nehmen eine Mittlerposition zwischen Off- und Online-Shopping ein. Die Couch-Commerce-Szenarien hingegen sind geprägt von einer entspannten Lean-back-Situation in den eigenen vier Wänden.

Die vier Kontexte des Commerce-to-Go

Gezielte Instore-Suche: Im Geschäft werden über das Smartphone weitere Produktinformationen eingeholt - es dient als unabhängiger Berater (Preise, Bewertungen) und kann zum Katalysator des Offline-Kaufs werden.

Spielerische Schnäppchen- und Punktejagd: Couponing-Apps zeigen den Nutzern Angebote und Rabatte in ihrer unmittelbaren Umgebung und bedienen so das Preisbewusstsein der Kunden. Gamification-Elemente sorgen zusätzlich für Spaß - und für Kundenbindung.

Akute Bedarfs- und Problemlösung: Hier geht es um situativ auftretenden Bedarf unterwegs. Die User erwarten eine direkte Hinführung zu den benötigten Produkten (Offline) oder die direkte Möglichkeit zum Kauf digitaler Produkte.

Inspirierender Lückenfüller: User sind in Wartesituationen besonders offen für Ablenkungen. Das können zum Beispiel Plakate oder Aktionen in Schaufenstern sein.

Die vier Kontexte des Couch-Commerce

Inspirierender Trendcheck: Auf dem Tablet werden insbesondere unterhaltende, kurzweilige und inspirierende Inhalte konsumiert. Diese Stimmungslage sollten Händler aufgreifen.

Geplanter Online-Kauf: Immer häufiger fungiert das Tablet im Haushalt als PC-Ersatz. Umso wichtiger sind Shops, die für Tablets optimiert sind. Auch der Checkout-Prozess muss Sicherheitsbedenken und Eingabekomplikationen ausräumen, um Conversion-Raten zu erhöhen.

Crossmediale Schnäppchenjagd: Dadurch, dass Smartphone und Tablet als Second Screnes stets griffbereit sind, liegt ihre Einbindung in crossmediale Marketing-Aktionen nahe. Nutzer schätzen im Laufe ihrer Multichannel-Customer-Journey smarte Übergänge.

Gründliche Vorabrecherche: Händler (auch offline) können vom Couch Commerce profitieren, wenn sie intelligente, bedarfsgerechte Angebote zur Kaufvorbereitung und Vorabrecherche entwickeln. Für Käufer komplexer Produkte sind neben Anbieterselektion und Preisvergleichen auch möglichst umfassende Informationen zu Leistungs- und Unterscheidungsmerkmalen von Produkten relevant.

Weitere Hintergründe zum Mobile Marketing finden Sie in unserer großen Serie.

Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Dialogmarketing, E-Commerce

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