04.07.2012 | Kundenservice

Frauen werden in vermeintlichen Männerdomänen zu selten ernst genommen

Viele Frauen haben das Gefühl, bei der Beratung bewusst getäuscht zu werden.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Geschlechterklischees beeinflussen offenbar auch den Kundenservice. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Fahrzeugglasspezialisten Carglass trifft dies vor allem auf vermeintliche Männerdomänen wie Autowerkstätten, Bau- oder Elektromärkte zu.

Fast die Hälfte der befragten Frauen (44,5 Prozent) macht demnach zumindest ab und zu die Erfahrung, aufgrund des Geschlechts herablassend behandelt zu werden. Knapp jeder Zehnten (9,5 Prozent) passiert dies nach eigener Aussage sogar sehr häufig. Besonders traurig ist die Tatsache, dass jede Fünfte zumindest ab und zu den Eindruck hat, bewusst getäuscht zu werden, weil sie als Frau vermeintlich wenig Ahnung von der Materie hat. Dabei verlangen Frauen nicht mehr als eine gute und respektvolle Beratung – auch und gerade dann, wenn sie sich in einem typischen Männerumfeld bewegen. Insbesondere in einem Verkaufsgespräch mit einem  Mann, legen sie Wert auf eine kompetente Beratung (86,1 Prozent) und möchten ernst genommen zu werden (80,2 Prozent). An der Befragung hatten rund 1.000 Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren teilgenommen.

Schlagworte zum Thema:  Kundenservice, Kundenbindung

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