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Viele Verbraucher erhalten am liebsten eine E-Mail

Zu häufig, zu lang - beim E-Mail-Marketing kann man einiges falsch machen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Für das Marketing bleibt die E-Mail auch in Zeiten von Snapchat und Whatsapp ein zentraler Kanal, um potenzielle Kunden zu erreichen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Adobe. Damit sie geöffnet wird, müssen Unternehmen jedoch ein paar Regeln beachten.

Für 55 Prozent der Befragten ist die E-Mail der bevorzugte Weg, um von einer Marke kontaktiert zu werden; am liebsten mobil, denn mehr als zwei Drittel (69 Prozent) lesen ihre E-Mails regelmäßig auf dem Smartphone. Damit eine Werbe-Mail aber auch wirklich geöffnet wird, muss sie gewisse Anforderungen erfüllen: Knapp jeder Zweite (45 Prozent) ist beispielsweise genervt, wenn zu häufig E-Mails von ein und derselben Marke im Postfach landet. Zu lange und schlecht geschriebene Mails sind für ein Drittel ein Grund, digitale Post umgehend in den Papierkorb zu verschieben. Für jeden Vierten (26 Prozent) ist es ein absolutes No-go, wenn Mails auf dem Smartphone gescrollt werden müssen, um sie zu Ende zu lesen. Auch ein sperriges, nicht mobil-optimiertes Layout (22 Prozent) und lange Ladezeiten (17 Prozent) nerven Verbraucher. Grundsätzlich glaubt ein Drittel der Befragten, dass die E-Mail-Nutzung weiter zunehmen wird. (Lesen Sie dazu auch das Interview zu Status quo und Perspektiven der E-Mail als Marketing-Kanal mit Dr. Rainer Brosch von Optivo)

E-Mail-Regeln gelten auch im Büroalltag

Aber auch im Büroalltag fühlen sich die Deutschen von E-Mails mitunter genervt. Das Problem ist dabei weniger die Mail an sich, als der Umgang damit. Der erste und häufigste Fehler ist zu schreiben, wenn ein persönliches Gespräch besser gewesen wäre. 17 Prozent sind genervt von Kollegen, die grundsätzlich allen Antworten, obwohl der Inhalt nur für einige relevant ist.

Um der zum Teil unüberschaubaren E-Mail-Flut Herr zu werden, haben sich verschiedene Strategien etabliert: 38 Prozent reagieren sofort auf eingehende Mails, um erst gar keinen Mail-Stau im Postfach aufkommen zu lassen. Nicht gelesene Newsletter werden von 35 Prozent regelmäßig abbestellt. Bei mehr als jedem Fünften hat es sich bewährt, nur die letzte E-Mail im Posteingang zu belassen – alle anderen werden gelöscht oder in entsprechende Ordner sortiert. 16 Prozent nutzen Filter oder Tags, um die Mail-Flut von vornherein einzudämmen.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, E-Mail-Marketing, Direktmarketing, Dialogmarketing

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