06.08.2015 | Studie

Print bleibt zentraler Kommunikationskanal der Handels-PR

In der Handels-PR zählt - wie in alten Zeiten - weiterhin das gedruckte Wort.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Printmedien bleiben der wichtigste Kommunikationskanal für die Öffentlichkeitsarbeit im Handel. Onlinemedien schließen zwar auf, aber nur die Hälfte hält Social Media bislang für relevant. Das hat die EHI-Studie "PR im Handel 2015“ ergeben.

Demnach halten 86 Prozent der 92 befragten PR-Verantwortlichen Printmedien für sehr wichtig. Während immerhin 68 Prozent Online-Medien im Allgemeinen für relevant halten, ist es bei den Social Media nur die Hälfte (50 Prozent). TV und Hörfunk haben in den vergangenen Jahren an Relevanz verloren, nur noch 27 Prozent finden diese Kanäle sehr wichtig.

In den Presseverteilern nehmen Onlinemedien einen immer größeren Raum ein. Lag ihr Anteil im Jahr 2010 bei den meisten Unternehmen bei maximal zehn Prozent, sind es heute schon bis zu 30 Prozent. Tendenz weiter steigend.

Während nur die Hälfte der Befragten die Social Media für einen wichtigen Kanal hält, wird Owned Media immer wichtiger. Gut ein Fünftel verwendet bis zu 30 Prozent seiner Zeit darauf, auf Websites, Blogs, Corporate-Magazinen, -TV oder in den sozialen Medien zu veröffentlichen.

Wer auf die Social Media setzt, nutzt Facebook (91 Prozent), Youtube (73 Prozent) oder Twitter (60 Prozent). Knapp ein Drittel der Unternehmen betreiben darüber hinaus einen eigenen Blog.

Keine große Rolle spielt hingegen Mobile PR. Die Mehrheit (82 Prozent) der Befragten rechnet jedoch damit, dass dieser Kanal in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. Anders bei Augmented Reality: Mehr als die Hälfte sieht hier für ihre Kommunikation keinerlei Potenzial.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Handel, PR

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