13.11.2015 | Handel

Wie die Deutschen einkaufen - und wie sich das Kaufverhalten ändert

Der Einkaufszettel auf Papier bleibt ein Evergreen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Man möchte meinen, dass sich die Digitalisierung auch auf das Einkaufsverhalten im stationären Handel ausgewirkt hat. Doch dem scheint bislang nur bedingt so zu sein. Allerdings gibt mittlerweile ein relativ hoher Prozentsatz laut einer aktuellen Studie an, eher ungern shoppen zu gehen.

Im Auftrag der App Wunderkauf hat das Berliner Institut für Innovationsforschung knapp 900 Deutsche repräsentativ zu ihrer Einkaufsplanung und der Einkaufsgestaltung befragt.

Laut der Studie "Wie Deutsche einkaufen - Schnell, günstig und auf jeden Fall mit Einkaufsliste" kauft nahezu jeder Deutsche Bürger einmal in der Woche ein. Ein zweiter eher spontaner Einkauf kommt bei 72 Prozente dazu und zwei Drittel (67 Prozent) gehen sogar zwei bis vier Mal in der Woche einkaufen. Auf Schnelligkeit (54 Prozent) legen die Deutschen besonders viel Wert bei der Auswahl des stationären Ladens. Es folgen die Kriterien Preis und Lage. Spezielle Produkte erwerben zu können, spielt als viertwichtigster Grund nur eine untergeordnete Rolle.

Handel erzeugt positive Einkaufserlebnisse

Fast die Hälfte der Befragten gibt an, ungern oder sehr ungern einkaufen zu gehen. Nur elf Prozent geht gerne und drei Prozent sehr gerne einkaufen. Dabei wird das Einkaufserlebnis als erfreulich und entspannt beschrieben.

83 Prozent nutzen demnach zur Vorbereitung den Klassiker, den Einkaufszettel auf Papier. 16 Prozent machen sich eine Einkaufsliste im Kopf und 12 Prozent nutzen dafür eine App. Bei den unter 50-Jährigen steigt die App-Nutzung für Einkaufszettel um 25 Prozent an.

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Schlagworte zum Thema:  Handel, Kaufverhalten

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