28.01.2014 | Handel

Sieben Tipps zur Datennutzung im Marketing

Gleich und gleich gesellt sich gern - das gilt auch für Kunden.
Bild: Haufe Online Redaktion

Epsilon hat sieben Tipps zusammengetragen, wie Händler ihre besten Kunden identifizieren und gleichzeitig Neugeschäfte generieren können. Daten sind dabei das A und O.

Seine Kunden genau zu kennen, ist heute wichtiger denn je. Der Handel sollte die vorhandenen Daten dazu nutzen, eine möglichst starke Kundenbindung aufzubauen. Dazu müssen die Unternehmen zunächst geeignete Wege finden, um relevante Kundendaten zu generieren. 

Kundendaten im Marketing effektiv nutzen

Tipp 1: Über exakte und aktuelle Kontaktdaten wie Name, E-Mail-Adresse, Postanschrift und Telefonnummer zu verfügen, ist bei der Kundenansprache und -bindung das A und O. Sie sollten bei jeder Gelegenheit über alle Berührungspunkte hinweg gesammelt werden, denn sie bilden die Basis für die Datenanalyse, den Aufbau von Kundenprofilen, Segmentierung und individuell zugeschnittene Angebote. Dafür müssen Einzelhändler den Kunden die richtigen Berührungspunkte bieten.

Tipp 2: Marken sollten herausfinden, was ihre besten Kunden auszeichnet. Sie können die erworbenen Kundendaten sowie zusätzliche Informationen von Marketing Service Providern und Datenanbietern nutzen, um aussagekräftige Profile ihrer wertvollsten Kunden zu erstellen. Durch eine zusätzliche demografische Aufschlüsselung können sie diese noch effektiver ansprechen und den Wert dieser Kunden maximieren.

Tipp 3: Information zu Demografie, Lebensstil und Markttrends sollten für gezielte Angebote genutzt werden. Das Profil der wertvollsten Kunden ist auch hilfreich, um Kunden mit ähnlichen Interessen und Kaufverhalten zu identifizieren. Denn wer seine besten Kunden kennt, kann auch anderen Konsumenten, die ebenfalls mit der Marke in Kontakt stehen, gezieltere Angebote machen.

Tipp 4: Die verfügbaren Daten sollten genutzt werden, um die Nachfrage anzuregen. Indem Marken mehr über ihre besten Kunden wissen und diese verstehen, können sie neue Kunden gewinnen. Dieses Wissen hilft zudem, das Geschäft mit bestehenden Kunden auszubauen und verlorene Kunden über verschiedene Kanäle zurückzugewinnen.

Tipp 5: Die Daten helfen Einzelhändlern auch, die lokalen Märkte besser zu verstehen. Mit Hilfe der verfügbaren Daten können sie geografische Besonderheiten bei der Kundenansprache berücksichtigen. Konzentrieren sich die besten Kunden beispielsweise auf bestimmte Gebiete, sollten deren Nachbarn mit attraktiven Kaufanreizen kontaktiert werden. Denn wer alle Konsumenten gleich behandelt, verschwendet höchstwahrscheinlich knappe Marketing-Ressourcen.

Tipp 6: Die Daten ermöglichen es auch, das Marktpotenzial mit der aktuellen Performance zu vergleichen. Auch wenn sie erfolgreich sind, haben viele Einzelhändler Schwierigkeiten, ihr tatsächliches Marktpotenzial ohne Hilfe von außen richtig zu beurteilen. Schließlich lässt sich die Zukunft nicht voraussagen indem man nur die Vergangenheit betrachtet.

Tipp 7: Einzelhändler sollten ihren besten Kunden eine echte Omnichannel-Erfahrung bieten, um sie noch stärker an sich zu binden. Dazu müssen sie das richtige Angebot, dem richtigen Kunden, am richtigen Ort und über den richtigen Kanal offerieren. Dazu gehört auch, dem Kunden eine konsistente Markenerfahrung über alle Berührungspunkte und alle Kanäle zu bieten.


Vor welchen Herausforderungen der Handel in den kommenden Jahren sonst noch steht, lesen Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Handel, Database, CRM, Direktmarketing, Adressmanagement

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