27.11.2014 | Handel

Digitale Services am POS noch kaum genutzt

Mit QR-Codes können nur wenige Verbraucher etwas anfangen.
Bild: Haufe Online Redaktion

QR-Codes im Supermarkt, Preisvergleiche und Produktinfos auf dem Smartphone – dass die neuen digitalen Möglichkeiten das Einkaufen erleichtern können, haben Konsumenten noch nicht erkannt. Die meisten verlassen sich weiterhin auf analoge Quellen, wie eine Studie von Gim ergeben hat.

Für die überwiegende Mehrheit der Verbraucher sind digitale Services derzeit noch Zukunftsmusik. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die die Gim Gesellschaft für Innovative Marktforschung unter 1.000 Konsumenten durchgeführt hat. Statt QR-Codes zu nutzen oder Preisvergleiche übers Smartphone einzuholen, wird lieber auf analoge Informations- und Beratungsquellen zurückgegriffen.

Gerade einmal sechs Prozent der Befragten haben beim letzten Einkauf im Supermarkt QR-Codes gescannt, um weitere Produktinformationen zu erhalten. Ebenso selten sind Preisvergleiche: Neun Prozent haben dies beim letzten Supermarktbesuch getan, mit elf Prozent waren es im Elektrohandel nur wenig mehr. Auch Nutzerbewertungen werden kaum (neun Prozent) gelesen.

Deutlich häufiger kommen analoge Helfer zum Einsatz: 54 Prozent haben beim letzten Einkauf im Elektrohandel einen Verkäufer um Hilfe gebeten, 35 Prozent haben dies im Supermarkt getan. Gedruckte Handzettel haben im Elektrohandel knapp 40 Prozent gezückt, im Supermarkt sogar 54 Prozent.

30 Prozent der Befragten besitzen kein Smartphone, um auf digitale Services zugreifen zu können, 29 Prozent empfinden den technischen und organisatorischen Aufwand zu hoch und 21 Prozent sehen darin keinerlei Nutzen.

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Schlagworte zum Thema:  Handel, Vertrieb, Kundenservice, Dialogmarketing, Mobile Marketing

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