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Die Hälfte der Deutschen ist zu Datenweitergabe an Unternehmen bereit

Die Deutschen sind sich nicht einig in Sachen Datenschutz.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Hälfte der deutschen Verbraucher würde ihre privaten Vorlieben unter Umständen aktiv an Unternehmen weitergeben, damit ihnen individuelle Angebote gemacht werden können. Dies geht aus einer repräsentativen Studie von Steria Mummert Consulting hervor.

50 Prozent der Befragten beantworteten diese Frage mit Ja, Wahrscheinlich oder Eventuell. Die andere Hälfte der Befragten lehnt solche Ansinnen mehr oder weniger ab. 27 Prozent könnten sich einen solchen "Daten-Deal" sogar "auf keinen Fall" vorstellen.

37 Prozent stört es unter Umständen nicht einmal, wenn Firmen die eigene Facebook-Timeline oder den Twitter-Kanal auswerten. Hier liegt der Anteil der Ablehner bei 40 Prozent. Die restlichen 23 Prozent geben an, keine sozialen Netzwerke zu nutzen.

Dass Kundenfeedback (zum Beispiel aus den Social Media) für Produktverbesserungen genutzt wird, glauben gut die Hälfte der Befragten der repräsentative Studie mit dem Titel "Potenzialanalyse Big Data Analytics". Knapp 30 Prozent gehen davon aus, dass die Vorschläge immerhin zur Kenntnis genommen werden. 17 Prozent denken, dass die Firmen Verbesserungsvorschläge einfach ignorieren.

Dass sich die Einstellungen zum Datenschutz nicht unbedingt auf das Verhalten auswirken, belegt eine Studie.

Schlagworte zum Thema:  Datenschutz, Big Data, Database

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