26.08.2015 | Fußball

Borussia Dortmund bleibt stärkste Vereinsmarke

Borussia Dortmund hat seine Marke gut gepflegt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Marke hat Borussia Dortmunds misslungene letzte Saison offenbar nicht geschadet. Dies hat die vierte Auflage der Fußballstudie der Technischen Universität Braunschweig ergeben. Der Verein bleibt die stärkste Vereinsmarke der Bundesliga.

Dank eines über viele Jahre aufgebauten Markenfundaments konnten weder Misserfolge noch der Weggang des Trainers Jürgen Klopp der Vereinsmarke Borussia Dortmund bisher schaden. So das Fazit der Studie, die gerade in ihrer vierten Auflage erschienen ist. Damit bleibt Borussia Dortmund die stärkste Vereinsmarke der Bundesliga – trotz leichter Verluste bei den Indikatoren "sehr sympathischer Verein", "sehr guter Verein" und "sehr attraktiver Verein".

Direkter Verfolger ist Borussia Mönchengladbach. Der Verein, der sich in den vergangenen Jahren wieder sukzessive nach oben arbeiten konnte, zähle inzwischen nicht nur unter sportlichen Aspekten als Top-Verein, so die Studienautoren.

Nahezu gleichauf positioniert sich der FC Bayern. Der Rekordmeister verfügt über die höchste Markenbekanntheit und erzielt hohe Werte bei den Indikatoren "sehr guter Verein" und "sehr attraktiver Verein". In Sachen Sympathie haben es die Bayern allerdings schwer: Der Club kommt auf den zweitniedrigsten Sympathiewert sämtlicher 36 Bundesligisten und lässt nur Rasenballsport Leipzig hinter sich.

Manche Marken losgelöst vom sportlichen Erfolg

Das Verfolgerfeld wird angeführt vom FC St. Pauli. Der Verein gilt als Vorbild bei der Entwicklung und dem Aufbau eines unverwechselbaren Images – losgelöst von sportlichen Erfolgen oder Misserfolgen.

Zu den Aufsteigern im Vereinsranking gehören der FC Augsburg sowie der Vfl Wolfsburg. Punkten kann Augsburg vor allem als "guter" beziehungsweise "attraktiver Verein". Zudem gehört er neben dem SC Freiburg, Borussia Dortmund und dem 1. FSV Mainz zu den Clubs mit den höchsten Sympathiewerten.

Die Verlierer im Vereinsmarkenranking sind der Hamburger SV und der Vfb Stuttgart. Als Grund hat die Studie vor allem die schlechte Wahrnehmung der Vereinsführung in der Bevölkerung ausgemacht.

Für die repräsentative Studie wurden mehr als 4.000 Bundesbürger von einem Forschungsteam um Professor David Woisetschläger vom Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement befragt.

Weiterlesen:

Manchester United ist die wertvollste Fußball-Marke der Welt

Markenführung 2015: Es geht um Customer Centricity

Schlagworte zum Thema:  Markenführung, Marketing, Marke

Aktuell

Meistgelesen