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Fünf Tipps für erfolgreiches Couponing

Coupons kommen über viele Kanäle.
Bild: Haufe Online Redaktion

Gutscheine und Coupons sind ein beliebtes Mittel zur Kundenbindung und Kundengewinnung. Florian Werner, Geschäftsführer des Retargeting-Service Remintrex, gibt Tipps, damit die Couponing-Aktionen zur Kasse und nicht in den Papierkorb führen.

1. Online und offline denken

Auch wenn es ein komfortabler Weg ist, Gutscheincodes zu verteilen, bringt es wenig, die Vergütungen nur über Gutscheinportale zu streuen. "Die angebotenen Rabatte verlieren so ihre Wertigkeit. Zudem werden die freizugänglichen Codes überwiegend von Interessenten genutzt, die ohnehin bereits kurz vor Kaufabschluss stehen", weiß Werner. Höhere Aufmerksamkeit auch bei Neukunden erzielen noch immer Gutscheine in Papierform, zum Beispiel als persönlich gestaltete Postkarte, diese werden durch das haptische Erlebnis als wertvoller wahrgenommen und überzeugen eher, den angebotenen Rabatt auch wirklich zu nutzen.

2. Nicht nur Bestandskunden belohnen

Natürlich ist es essentiell, Treue zu belohnen und Bestandskunden mit Vergünstigungen und speziellen Angebote zu danken. Unternehmen sollten sich im Couponing jedoch nicht allein auf diese Zielgruppe versteifen, schließlich ist sie schon überzeugt. Gerade in Bezug auf Coupons sind potenzielle Neukunden ein viel spannenderes Feld, da individuelle Rabatte über Kauf oder Niederlage entscheiden können. 

3. Individuelle Angebote statt langweiligen Rabattcodes

Unpersönliche Coupons und Gutscheine warten inzwischen an jeder Ecke auf Konsumenten. Das Internet ist überflutet mit Portalen, die nichts anderes tun, als Rabattcodes zu sammeln, und auch in beinahe jedem Paket verstecken sich weiterführende Angebote von Partnern - wirklich wahrgenommen werden diese Botschaften selten. Um aus dieser Masse an Botschaften herauszustechen, müssen Unternehmen ihre Angebote an die individuellen Bedürfnisse und Interessen potenzieller Kunden anpassen. Ein guter Anhaltspunkt kann hier zum Beispiel das Surfverhalten sein. Hat sich ein potenzieller Kunde beispielsweise ein bestimmtes Paar Schuhe angesehen, es dann allerdings nicht gekauft, wird die Freude über einen personalisierten Rabatt für genau dieses Paar im Briefkasten oder Posteingang groß sein.

4. Tracking-Möglichkeiten nutzen

Natürlich sollte, wie bei jeder anderen Marketingaktion auch, der Erfolg der Couponing-Maßnahme gemessen und evaluiert werden. Die Nutzung jedes Codes sollte dabei genau erfasst und für die Planung weiterer Aktionen genutzt werden. Anstatt generische Codes willkürlich zu streuen, sollten Unternehmen lieber individuelle Rabattcodes an jeden einzelnen Kunden versenden. Das macht die Conversion nicht nur besser mess- und auswertbar, es wird gleichzeitig verhindert, dass die Codes im Internet landen und fortan für jeden Warenkorb genutzt werden.

5. Über Coupons hinaus denken

Personalisierte Coupons könnten der Ausgangspunkt weiterer Maßnahmen sein. Vom Surfverhalten des Kunden ausgehend, bietet Retargeting die Möglichkeit, diesen mit personalisierten Botschaften über verschiedene Kanäle (Display, E-Mail, Postkarte) abzuholen. Hat er sich interessiert durch das Angebot eines Online-Shops geklickt, könnte zum Beispiel der Versand des aktuellen Katalogs inklusive individuellem Rabatt eine spannende Ergänzung sein. Hat ein Webseiten-Besucher eines Versicherers ein bestimmtes Versicherungsangebot angeschaut, überzeugt ihn vielleicht Informationsmaterial oder ein vorgefertigter Vertrag zu Sonderkonditionen im Briefkasten.

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Direktmarketing, Kundenbindung, Marketing

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